21. November 2008

Rund eine Million offene Stellen im dritten Quartal

Im dritten Quartal 2008 gab es rund eine Million offene Stellen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind 130.000 weniger als im Vorquartal II/2008 und 250.000 weniger als im Vorjahresquartal III/2007.

Vor allem die Zahl der später zu besetzenden Stellen sei deutlich zurückgegangen. Diese sei bereits seit vier Quartalen rückläufig. Auf mittlere Sicht werde das Stellenangebot voraussichtlich weiter abnehmen, erwarten die Nürnberger Arbeitsmarktforscher.

Befragt wurden rund 8.000 Betriebe und Verwaltungen im Zeitraum Juli bis September 2008. Das IAB erfasst dabei das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden. Die IAB-Arbeitsmarktexpertin Anja Kettner betont, dass die Befragungsergebnisse die Situation noch vor den Turbulenzen der internationalen Finanzmarktkrise wiedergeben.

Bemerkenswert sei die positive Entwicklung der den Arbeitsagenturen gemeldeten Stellen. Ihr Anteil nahm weiter zu und erreichte bei den nicht öffentlich geförderten Stellen des ersten Arbeitsmarktes rund 50 Prozent. Diese Entwicklung deute darauf hin, dass die Arbeitsagenturen aus Sicht der Betriebe bei der Besetzung offener Stellen an Bedeutung gewinnen. Sie wurden so häufig wie nie zuvor bei Stellenbesetzungsversuchen eingeschaltet.

Die Ergebnisse des dritten Quartals 2008 der IAB-Erhebung zum gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot stehen im Internet unter http://doku.iab.de/grauepap/2008/os0803.pdf.

18. November 2008

Kienbaum-Studie „HR Strategie und Organisation 2008/2009

Personalarbeit: Von den Besten lernen
Berlin, 27. Oktober 2008 Nur zehn Prozent der 290 teilnehmenden Konzerne und mittelständischen Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügen über eine optimale, exzellente Personalarbeit. Diese so genannten HRExcellence-Unternehmen leiten ihre HR-Strategie aus der Unternehmensstrategie ab, verfügen über  ein State of the Art-HR-Geschäftsmodell und effektive HR-Prozesse. Sie gestalten ein erfolgsorientiertes Strategic Workforce Management mit dem Fokus auf strategische und wertschöpfende Themen, sind gut auf den demografischen Wandel eingestellt und Employer of Choice. Dies ist das Ergebnis der Studie „HR Strategie und Organisation 2008/2009“, durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum. Das Kienbaum-HR-Strategie- und Organisationsbarometer der Studie zeigt, wie sich HRExcellence-Unternehmen in der Wertschöpfungs- und Umsetzungsorientierung der Personalarbeit im Branchenvergleich positionieren.

Fehlende Einbindung durch zu geringe Kapazitäten und Kompetenzen
Zu geringe Kapazitäten, fehlende Kompetenzen des HR-Management und die Dominanz operativer Themen werden als die größten Hindernisse einer stärkeren strategischen Ausrichtung der Personalbereiche genannt. „Eine herausragende und qualitativ hochwertige Personalarbeit setzt eine Einbindung des Personalbereichs in den Unternehmensstrategieprozess voraus. Nur so kann eine breitere Akzeptanz auf der Führungsebene gewonnen werden“, so Walter Jochmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kienbaum Management Consultants GmbH. Personalbereiche von HRExcellence-Unternehmen werden bereits zu 90 Prozent in den Unternehmensstrategieprozess eingebunden – bei allen anderen Unternehmen sind es lediglich 42 Prozent.

Qualitätssteigerung steht an erster Stelle
Der Handlungsbedarf ist jedoch erkannt. Eine strategieorientierte Anpassung der HR-Organisationsstrukturen konzentriert sich den Studienergebnissen zu Folge nicht mehr an Kostensenkungsmaximen, sondern priorisiert die Qualitätssteigerung der Personalarbeit. Für die großen Unternehmen geht dies einher mit der Einführung von Shared Services und der konsequenten Umsetzung des Business Partner Modells als State Of the Art-HR-Geschäftsmodell. Dabei zeigt die Studie, dass die Headcount-Ratio (Mitarbeiter im Personalbereich im Verhältnis zur Gesamtbelegschaft im Unternehmen) abhängig von der Größe des Unternehmens und der Branche schwankt. Im Rahmen von Benchmarks gilt es, dieses neben der grundsätzlichen strategischen Ausrichtung, dem gewählten Geschäftsmodell und der Prozessgestaltung zu berücksichtigen.

Demografie in aller Munde und doch kein Thema
Für nur 40 Prozent der befragten Unternehmen ist die demografische Entwicklung ein strategisches Thema. Nur etwas mehr als die Hälfte der Geschäftsführer sind sich der aktuellen Situation bewusst. In Unternehmen mit exzellenter Personalarbeit ist das Bewusstsein um die Problematik bereits doppelt so hoch. Als Trendthema zur Sicherung des zukünftigen Personalbedarfs und der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter hat sich die Anpassung der Personalbindungsstrategien („Retention Management“) herausgestellt. 70 Prozent der HRExcellence-Unternehmen überarbeiten bereits die Personalentwicklungskonzepte, zwei Drittel bauen die qualitative Personalplanung aus und 60 Prozent fördern die Work-Life-Balance. „Es ist wichtig, dass die Unternehmen dem Vorbild der HRExcellence-Unternehmen folgen und heute bereits Maßnahmen zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit und Steuerung der Workforce ergreifen, um im enger werdenden Markt um qualifizierte Mitarbeiter zukünftig bestehen zu können“, sagt Walter Jochmann.

Mit attraktiven Arbeitgebermarken punkten
80 Prozent aller befragten Teilnehmer sind sich der Bedeutung einer attraktiven Arbeitgebermarke im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte bewusst. 77 Prozent glauben sogar, dass der zukünftige wirtschaftliche Erfolg ihres Unternehmens stark von der Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber durch potenzielle Bewerber abhängig ist. „Bereits 63 Prozent der HRExcellence-Unternehmen werden als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen, während der Anteil bei den übrigen Unternehmen nur bei 38 Prozent liegt“, so Paul Kötter, HR-Strategie-Experte und Director der Managementberatung Kienbaum.

Nur ein Drittel aller befragten Firmen ist allerdings der Meinung, dem Thema Employer of Choice genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Jedes vierte Unternehmen hat strategische Ziele zur Erreichung seiner Arbeitgeberattraktivität formuliert – jedoch transportiert nur ein knappes Drittel relevante Alleinstellungsmerkmale in Personalmarketingbotschaften. „HRExcellence-Unternehmen setzen im Vergleich zu den übrigen Unternehmen auf andere Arbeitgeberattraktivitätsattribute. Die bekannten Themen wie zum Beispiel Karrieremöglichkeiten rücken eher in den Hintergrund. Stattdessen sind Arbeitstätigkeit, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Qualität des Management hier die entscheidenden Stellhebel“, sagt Paul Kötter.

Die Studie „HR Strategie und Organisation 2008/2009“ ist als Zusammenfassung unter www.kienbaum.de oder als Vollversion bei den Verfassern der Studie, René Werthschütz (Rene.Werthschuetz@kienbaum.de) und Christian Siemen (Christian.Siemen@kienbaum.de) erhältlich. Für branchenspezifische Auswertungen und Benchmarks können Sie uns gern ansprechen.

Kienbaum ist in Deutschland Marktführer im Executive Search und im HR-Management und gehört zu den führenden Managementberatungen. Mit seinem integrierten Beratungsansatz begleitet Kienbaum Unternehmen aus den wesentlichen Wirtschaftssektoren bei ihren Veränderungsprozessen von der Konzeption bis zur Umsetzung. Kienbaum verbindet ausgewiesene Personalkompetenz mit tiefem Wissen in Strategie, Organisation und Kommunikation.

13. November 2008

stellenanzeigen.de bietet Check für Soft-Skills

München (ots) - Die Auswahl des richtigen Kandidaten für offene Positionen ist ein entscheidender Aspekt für rekrutierende Unternehmen. Zusammen mit Thomas International bietet stellenanzeigen.de daher ab sofort den Anzeigenkunden eine neue Möglichkeit, ihre Bewerberauswahl effizienter zu gestalten: Mit Hilfe von Online-Fragebögen können sie eine aussagekräftige Verhaltens-Profil-Analyse von Bewerbern erstellen lassen. So gewinnen rekrutierende Unternehmen einen ersten, von subjektiven Einschätzungen unabhängigen Eindruck von der persönlichen Passgenauigkeit ihrer Mitarbeiter von morgen.

Welche persönlichen Stärken bringen Bewerber mit? Was sind die wichtigsten Faktoren, die ihre Motivation im Job bestimmen? Wie kommunizieren sie? Diese und andere Fragen an ihre Bewerber können Recruiter mit Hilfe einer Verhaltens-Profil-Analyse (VPA) beantworten. Die aus diesem Verfahrenen gewonnenen Einsichten helfen ihnen zu verstehen, warum sich Menschen auf eine bestimmte Art und Weise verhalten und wie sie mit ihrem Umfeld kommunizieren.

Die VPA ist ein Online-Verfahren, bei dem die Bewerber einen Fragebogen ausfüllen, der bequem per Internet verfügbar ist. Sie wählen dabei in 24 Kategorien aus jeweils vier Adjektive diejenigen aus, die am meisten und am wenigsten auf sie zutreffen. Für das Ausfüllen benötigen Jobsucher nur sieben bis acht Minuten. Die Auswertung des Verfahrens können Unternehmen gezielt auf bestimmte Positionen und Funktionen anpassen. Dank dieser Möglichkeit lassen sich Fähigkeiten und Potenziale für verschiedene Aufgaben im Unternehmen analysieren - zum Beispiel für die Eignung eines Kandidaten, erfolgreich zu verkaufen oder für die Managementfähigkeiten eines Bewerbers.

"Wir freuen uns, zusammen mit einem international renommierten Experten unseren Anzeigenkunden diesen Service bieten zu können. Damit gewinnen Recruiter eine zusätzliche, vielfach erprobte Möglichkeit, die Eignung von Bewerbern für bestimmte Aufgaben im Unternehmen zu testen und ihren Auswahlprozess effizienter zu gestalten", sagt Michael Weideneder, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de.

Weitere Informationen zur VPA gibt es auf der Website von stellenanzeigen.de: http://www.stellenanzeigen.de/unternehmen/produktuebersicht.asp

Über Thomas International

Thomas International ist ein weltweit tätiger Anbieter von Unternehmens-Analyse-Tools sowie Management-Systemen und verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und im Einsatz psychologischer Testverfahren. 40.000 Kunden setzen die von Thomas International entwickelten Verfahren ein, darunter 400 multinationale Konzerne. Weltweit erstellen diese Unternehmen pro Jahr über eine Millionen Auswertungen in über 50 Sprachen. Thomas International unterhält Niederlassungen in 55 Ländern. www.thomasinternational.net

Über stellenanzeigen.de

stellenanzeigen.de gehört mit über 1.300.000 Visits monatlich und mehr als 410.000 registrierten Bewerbern zu den führenden deutschen Online-Stellenbörsen für Fach- und Führungskräfte. stellenanzeigen.de wird von drei großen deutschen Verlagshäusern getragen. Die WAZ-Mediengruppe sowie die Verlagsgruppen Georg von Holtzbrinck und Ippen bewerben regelmäßig in mehr als 50 Tageszeitungen die Online-Stellenbörse. Diese Aktivitäten fördern das kontinuierliche Wachstum von stellenanzeigen.de. Mit ihrem Drei-Säulen-Konzept kombiniert die Online-Stellenbörse ihre nationale Plattform www.stellenanzeigen.de mit 12 zielgruppenstarken Branchenportalen sowie über 100 Print- und Online-Medien mit spezifischer Reichweite in der jeweiligen Zielgruppe. Dadurch steigert stellenanzeigen.de die Erfolgschancen für Unternehmen bei der Personalsuche ebenso wie die Karrieremöglichkeiten von Bewerbern in Deutschland.

Wirtschaftsfachzeitung Produktion stößt Geschlechterdiskussion in der deutschen Industrie an

Landsberg/Lech (ots) - Frauen in Führungspositionen, thematisch gesehen für viele vielleicht ein alter Hut oder ein immer wieder gern genommener Aufmacher ambitionierter Hochglanz-Frauenmagazine. Dass das Thema "Frauen boxen sich an die Spitze der deutschen Industrie" vor allem Männer in Aufruhr bringt, zeigte ein Artikel, den die Wirtschaftsfachzeitung Produktion unter der gleichlautenden Überschrift auf der Titelseite der Ausgabe 44/2008 veröffentlichte.

"Mit diesem Artikel habe ich offensichtlich in ein Wespennest der deutschen Industrie gestochen", sagt Lisa Zeidler, Redakteurin bei der Produktion und Autorin des Artikels. "Wir haben noch nie so viele Leserbriefe bekommen, wie auf diesen Artikel hin. Bezeichnend ist, dass diese fast ausschließlich von männlichen Lesern verfasst wurden und sich inhaltlich zumeist deutlich gegen Frauen in Führungspositionen aussprechen."

Der Leitartikel präsentiert vier Frauen, die sich sehr erfolgreich als Geschäftsführerinnen mittelständischer Unternehmen im deutschen Metall- und Maschinenbau behaupten. Die einhellige Meinung aller vier ist, dass sich Frauen in einer scheinbaren Männerdomäne deutlich mehr beweisen müssen als männliche Mitstreiter. Dabei unterstreichen auch aktuelle Studien, z.B. von Kienbaum oder DB Resarch, dass Frauen anders führen als Männer, dabei aber durchaus erfolgreicher sein können. Frauen bewerten anders und seien oft dazu bereit, Geschäftsabläufe zu hinterfragen. Diese Eigenschaften sind nach einem Report von Catalyst auch der Grund, aus dem Firmen mit mehr Frauen im Vorstand finanziell schlagkräftiger sind. Allerdings liegt die Zahl der Frauen, die es an die Spitze eines Unternehmens geschafft haben, immer noch bei bescheidenen 15 Prozent.

So weit die Fakten. Die Reaktionen der Leser der Produktion zeigen ein differenziertes Bild: In den Leserbriefen ist von "Jammer-Feminismus" die Rede und von Untersuchungen, die gezeigt haben, dass Frauen genau die gleichen Fähigkeiten im Bereich Mathematik und Technik haben könnten. Die Betonung lag dabei auf 'könnten', denn Frauen wollten sich mit dieser Thematik nicht auseinandersetzen oder sie läge ihnen nicht. Im Artikel berichtet Aurelia Dehnhard-Muck, Geschäftsführerin und Eigentümerin der MKB Metallguss GmbH, der einzigen Gießerei in Europa, deren Chef eine Frau ist, von ihrer Beobachtung, dass der Weg für Frauen in Führungspositionen sehr hart sei: "Meistens sind es Männer, die Nachwuchskräfte empfehlen und Männer empfehlen meistens Männer." Auch auf diese Aussage ließ die Reaktion eines männlichen Lesers nicht lange warten: "Männer-empfehlen-Männer-Phänomene sind mir ebenfalls noch nicht untergekommen, sondern ich lese ständig etwas über Frauentage und Frauen-helfen-Frauen. Vor dieser einseitigen Förderkultur ist der geringe Anteil von Frauen im Top-Management ein enttäuschendes Ergebnis." Dies wird ergänzt durch die weitere Anmerkung: "Vielleicht ist das einer der größten Trugschlüsse des Feminismus: Glauben zu können, dass man sich Führungspositionen nicht erarbeiten sondern nur erjammern kann."

Eduard Altmann, Chefredakteur der Produktion, trifft in seinem Editorial in der Ausgabe 45 der Produktion die scheinbar entscheidende Feststellung, ob nicht in Wirklichkeit hinter allem die Frage stünde, ob Frauen die besseren (Industrie-)Chefs seien.

Offensichtlich ist in der deutschen Industrie das Thema rund um weibliche Führungspositionen noch immer eine Zeitbombe, auch wenn Frauenzeitschriften, Studien, erfolgreiche Praxisbeispiele und nicht zuletzt die Wirtschaftsfachzeitung Produktion eigentlich eine moderne, aufgeschlossene Selbstverständlichkeit einer emanzipierten Gesellschaft aufzeigen wollen.

12. November 2008

Mit Jobware Absolventen angeln Mit Jobware auf dem Absolventenkongress die Fach- und Führungskräfte von morgen gewinnen

Paderborn (ots) - Am 19. und 20. November wird Jobware auf dem Absolventenkongress (Halle 8, Stand 8 H6) in den Dialog mit den Fach- und Führungskräften von morgen treten und erstklassige Absolventen zur Bewerbung auf bei Jobware geschaltete Stellenanzeigen verführen.

In "Kurz-Assessments" wird Jobware die Problemlösungskompetenz der Absolventen testen. Den Besten winken neben Ruhm und Preisen persönliche Kontakte zu den Jobware Consult Personalberatern.

Mobilität ist ein Schlüssel zum Erfolg! Herr Sebastian Rittig, Personalberater bei Jobware, wird am Donnerstag, 20.11. von 10:00 bis 10:30 Uhr im Hörsaal 5 die regionale Verteilung der Stellenangebote für Absolventen vorstellen und die Bedeutung der Mobilität für die Gestaltung der Karriere für verschiedene Gruppen wie Betriebswirte, Ingenieure und IT'ler intensiv beleuchten. Anschließend wird er für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.

Lohnstückkosten - Im Ausland 7 Prozent niedriger

Köln (ots) - Die deutsche Industrie hat ihre preisliche Wettbewerbsfähigkeit zuletzt gesteigert: Seit der Jahrtausendwende sind die sogenannten Lohnstückkosten hierzulande immerhin um jahresdurchschnittlich 2 Prozent zurückgegangen. Lediglich Taiwan und Japan verzeichneten ein deutlicheres Minus. Zu diesem erfreulichen Ergebnis haben beide Komponenten der Lohnstückkosten beigetragen. Zum einen stiegen die Arbeitskosten je Stunde in der hiesigen Industrie von 2000 bis 2007 im jährlichen Schnitt nur um 2,2 Prozent, während sich im Ausland die Arbeitsstunde um durchschnittlich 3,6 Prozent verteuerte. Zum anderen kann sich auch die Produktivitätsdynamik hierzulande sehen lassen - seit dem Jahr 2000 wurden je Arbeitsstunde jahresdurchschnittlich 4,3 Prozent mehr Güter hergestellt. Die ausländische Konkurrenz erreichte im Mittel nur einen Zuwachs von 3,5 Prozent pro Jahr. Es gibt allerdings keinen Grund, sich auf den jüngsten Lorbeeren auszuruhen. Denn meist produzieren die Wettbewerber immer noch billiger. Zwar ist im Ausland die Produktivität im Schnitt 21 Prozent niedriger als in Deutschland. Dennoch wiegt die Last der hohen Arbeitskosten so schwer, dass die deutsche Industrie im internationalen Vergleich die Hypothek der fünfthöchsten Lohnstückkosten verkraften muss. Im Mittel kommt das Ausland 7 Prozent billiger davon.

11. November 2008

Neuer Rekord: McDonald's beschäftigt mehr als 60.000 Mitarbeiter

München (ots) - Der Marktführer der Systemgastronomie wächst auch in Zeiten der Finanzkrise und beschäftigt momentan erstmals über 60.000 Mitarbeiter. Auch im Jahresmittel wächst die Anzahl der Mitarbeiter von 55.000 in 2007 auf 58.000 Mitarbeiter in 2008.

Vor allem durch den erhöhten Fokus auf den Service aber auch durch das McCafé-Konzept konnten viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Somit ist McDonald's der mit Abstand größte Arbeitgeber mit amerikanischen Wurzeln und zählt zu den 30 Unternehmen mit den höchsten Beschäftigtenzahlen in Deutschland. Auch bei der Ausbildung ist McDonald's Spitze: Derzeit absolvieren 2.398 junge Menschen eine Ausbildung zur Fachfrau/ zum Fachmann für Systemgastronomie, von denen allein in diesem Jahr 1.022 die Ausbildung begonnen haben - so viele wie bei keinem anderen Wettbewerber der Branche.

Was macht McDonald's als Arbeitgeber so attraktiv? Wolfgang Goebel, Vorstand Personal bei McDonald's Deutschland: "Unsere Mitarbeiter sind die Basis unseres Erfolges. Sie zu motivieren, ist zentraler Baustein unserer Personalphilosophie. Mit unserem Talentförderungsprogramm bieten wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vom Crew-Mitarbeiter bis zum Management, individuelle Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Das eröffnet unseren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowohl persönliche als auch fachliche Perspektiven im Unternehmen und sichert uns qualifizierte Nachwuchskräfte. Karrieren vom Restaurant bis in die Führungsetage sind bei uns heute noch möglich."

Neuestes Beispiel für das Engagement von McDonald's als Arbeitgeber ist der duale Bachelor-Studiengang. Schulabgänger mit Abitur oder Fachhochschulreife können mit McDonald's und der Internationalen Berufsakademie (IBA) ihre Ausbildung mit einem betriebswirtschaftlichen Studium mit Schwerpunkt "Hotel- und Tourismusmanagement" verbinden. Neben den theoretischen Blöcken an fünf verschiedenen Standorten der IBA im gesamten Bundesgebiet absolvieren die Studenten ihre Praxisphasen in einem McDonald's Restaurant. Nach dem Abschluss haben die Studenten nicht nur einen Bachelor-Titel und drei Jahre bezahlte Berufserfahrung, sondern die Chance auf eine Karriere im Management des weltweiten Marktführers in der Systemgastronomie.

Über McDonald's

Das erste deutsche McDonald's Restaurant eröffnete am 4. Dezember 1971 in der Martin-Luther-Straße in München. In bundesweit über 1.300 Restaurants beschäftigen McDonald's und seine Franchise-Nehmer im Jahresdurchschnitt 58.000 Mitarbeiter. Mit rund 2,54 Millionen Gästen täglich ist McDonald's Marktführer der Gastronomie in Deutschland.

Wirtschaftskrise verändert Weiterbildungsverhalten

Hamburg (ots) - forsa-Umfrage zeigt: Jeder Dritte denkt seit der Wirtschaftskrise über eine berufliche Weiterbildung nach. Das ILS, Deutschlands größte Fernschule, verzeichnet Anmelderekord.

Die Finanzkrise hält derzeit die Wirtschaft in Atem und sorgt für neue Angst um Arbeitsplätze. Verändert dies das Weiterbildungsverhalten in Deutschland? Eine repräsentative Bevölkerungsumfrage von forsa im Auftrag des ILS, Deutschlands größter Fernschule, ergab jetzt: Über ein Drittel (36 Prozent) der 20- bis 60-Jährigen denken seit Beginn der Wirtschaftskrise verstärkt über eine berufliche Weiterbildung nach, um als Arbeitskraft attraktiv zu bleiben. Vor allem junge Menschen sehen hier ihre Chance auf Arbeitsplatzsicherung: In der Altersgruppe zwischen 20 und 29 Jahren sind es sogar 47 Prozent, die aufgrund der momentanen Wirtschaftslage Fortbildungspläne schmieden.

Die Gründe für die verstärkten Weiterbildungsaktivitäten liegen auf der Hand. Jeder Zweite glaubt laut forsa-Umfrage, dass Arbeitnehmer, die sich regelmäßig weiterbilden, künftig weniger um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen als andere. Je höher die formale Vorbildung, desto anerkannter ist kontinuierliches Weiterbildungsengagement: Bei den Befragten mit Abitur und Studium sind 64 Prozent der Meinung, dass die Arbeitsplätze von Arbeitnehmern mit kontinuierlichem Weiterbildungsengagement sicherer sind. Demgegenüber bejahen nur 40 Prozent der Befragten mit Hauptschulabschluss diese Aussage.

"Die Ergebnisse der forsa-Umfrage decken sich mit unseren Erfahrungen. Im Oktober, dem Monat, in dem die Wirtschaftskrise Deutschland erreichte, verzeichneten wir einen Anmelderekord - ein Plus von fast 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr", so ILS-Geschäftsführer Ingo Karsten. "Das zeigt: Die Menschen wissen, dass sie für ihren Arbeitgeber umso wertvoller werden, je besser ihre Qualifikation ist."

Ausführliche Informationen zu den Möglichkeiten, sich per Fernstudium parallel zum Beruf weiterzubilden, gibt es bei der ILS-Studienberatung montags bis freitags zwischen 8:00 und 20:00 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800/123 44 77.

Zur forsa-Studie

Im November 2008 befragte das Marktforschungsinstitut forsa im Auftrag des ILS Institut für Lernsysteme 1.000 Personen der in Deutschland lebenden deutschsprachigen Bevölkerung im Alter zwischen 20 und 60 Jahren zu ihren Weiterbildungsplänen angesichts der Wirtschaftskrise. Auftraggeber der forsa-Studie war das ILS Institut für Lernsysteme, Deutschlands größte Fernschule.

Bereits im Januar 2008 ließ das ILS eine repräsentative forsa-Umfrage unter 300 Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern zur Bedeutung berufsbegleitender Weiterbildung und zur Akzeptanz von Fernstudien durchführen. Die Ergebnisse können auf www.ils.de heruntergeladen werden.

Frühkindliche Bildung - Die 8-Prozent-Rendite

Köln (ots) - Im Rahmen der staatlichen Familienpolitik kommen Investitionen in familienfreundlichere Infrastrukturen ebenso noch zu kurz wie bessere Betreuungs- und Bildungsangebote für die Jüngsten. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln plädiert daher für ein Maßnahmenpaket zum Ausbau der frühkindlichen Bildung, welches beispielsweise mehr Ganztagsgrundschulen sowie gebührenfreie Halbtagsplätze im Kindergarten vorsieht. Alle Vorhaben zusammen kosten zwar zunächst jährlich 7,5 Milliarden Euro, verzinsen sich aber langfristig mit einer Rendite von 8 Prozent. Die Erträge kommen unter anderem dadurch zustande, dass die verstärk-te frühkindliche Förderung mittelfristig die Zahl der Erwerbspersonen ohne Berufsausbildung sinken lässt, die Zahl der Fach- oder Hochschulabsolventen dagegen steigt. Mit diesem höheren Ausbildungsniveau würde die arbeitende Bevölkerung in Deutschland jedes Jahr 27,7 Milliarden Euro mehr an Steuern und Sozialabgaben an die Staatskasse abführen. Wenn mehr Menschen aufgrund gestiegener Qualifikation eine Arbeit finden, lassen sich zudem jährlich 4,2 Milliarden Euro an Sozialleistungen einsparen. Außerdem steigert der Ausbau der Betreuungsangebote für die Kleinsten die Erwerbsbeteiligung von Müttern und Vätern. Dies erhöht die Einnah-men aus Steuern und Sozialabgaben um 4 Milliarden Euro pro Jahr.

Laura-Christin Diekmann, Axel Plünnecke, Susanne Seyda: Sozialbilanz Familie - Eine ökonomische Analyse mit Schlussfolgerungen für die Familienpolitik, IW-Analysen Nr. 40, Köln 2008, 120 Seiten, 19,90 Euro. Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.divkoeln.de


123 Bambini

Monster Employment Index fällt im Oktober auf niedrigsten Stand seit Juni

ESCHBORN, 11. November 2008 Der Monster Employment Index fällt im Oktober um sieben auf 143 Punkte. Einen ähnlich niedrigen Wert gab es zuletzt im Juni. Im Vergleich zum Oktober 2007 gewann der Index sieben Punkte beziehungsweise fünf Prozent hinzu. Den höchsten Zuwachs an Online-Stellenangeboten erzielte das Gesundheitswesen, während der Index für das Finanzwesen stabil blieb. Sowohl alle Berufsgruppen als auch alle Regionen verzeichneten im Oktober Verluste. In Baden-Württemberg brach der Index mit einem Minus von 21 Punkten am stärksten ein. Der Monster Employment Index erhebt monatlich die Zahl der im Internet angebotenen Stellen und wertet dabei für Deutschland die Stellenangebote von 280 Unternehmens-Webseiten sowie mehr als zehn Online-Stellenbörsen aus.

 

Die Ergebnisse des Monster Employment Index für die vergangenen 13 Monate:

 

Okt


08



Sep


08



Aug


08



Jul


08



Jun


08



Mai


08



Apr


08



Mär


08



Feb


08



Jan


08



Dez


07



Nov


07



Okt


07



143



150



146



150



140



142



141



148



146



125



135



142



136



 

Anmerkung: Der Wert 100 präsentiert die durchschnittliche Zahl der Stellenangebote, die im Zeitraum Dezember 2004 – November 2005 erfasst wurden.

 

„Das rückläufige Angebot an Online-Stellenanzeigen in diesem Monat zeigt, dass die globale Finanzkrise sich auf die Realwirtschaft auswirkt”, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Dennoch zeigen die aktuellen Arbeitslosenzahlen, dass der deutsche Arbeitsmarkt trotz der schwächelnden Wirtschaft noch nicht an Schwung verloren hat.”



Sinkende Nachfrage in fast allen Sektoren

Die größten Verluste musste im Oktober die Marketing-, Medien- und PR-Branche hinnehmen. Nach einem Indexanstieg im September ging die Nachfrage im vergangenen Monat um 17 Punkte zurück und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Beginn des Jahres. Das Gesundheitswesen dagegen setzt seinen Wachstumskurs der vergangenen sechs Monate fort und legte noch einmal um acht Punkte zu. Der Sektor verzeichnete mit einem Gewinn von 103 Punkten beziehungsweise 80 Prozent auch den größten Zuwachs im Jahresvergleich. Trotz der globalen Finanzkrise blieb der Index für den deutschen Bankensektor konstant. In Bayern stieg die Nachfrage nach Mitarbeitern der Finanzbranche zum zweiten Mal in Folge, in Thüringen sogar zum dritten Mal. Dagegen gingen die Online-Stellenangebote in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz zum dritten Mal zurück.

 

Nachfragerückgang in allen Berufsgruppen

Die Nachfrage nach Verwaltungsbediensteten und Führungskräften in Verwaltung und Organisation sank im Oktober um 14 Punkte und erreichte damit den niedrigsten Wert seit Juni. Deutliche Rückgänge bei den Online-Stellenangeboten registrierten auch Bürokräfte und kaufmännische Angestellte sowie Hilfsarbeitskräfte. Diese Berufsgruppen verzeichneten Verluste von neun beziehungsweise sieben Punkten. Im Vormonat hatten beide Gruppen noch Zuwächse verbuchen können. Im Jahresvergleich stieg der Index für Bürokräfte und kaufmännische Angestellte um zwei Punkte, während die Hilfsarbeitskräfte 16 Prozent hinzugewannen. 

 

In allen Regionen weniger Online-Stellenanzeigen

Im Oktober ging das Angebot an Online-Stellenangeboten in allen Regionen Deutschlands zurück. Dabei erlitt Baden-Württemberg mit einem Minus von 21 Punkten die größten Verluste. Auf diesem Stand war der Index für diese Region zuletzt im Juni. Dies lag vor allem an der weiter sinkenden Nachfrage im Unterhaltungs- und Freizeitsektor. Auch Bayern verzeichnete im Oktober einen Rückgang. Hier gab der Index um 13 Punkte nach, was vor allem durch Verluste im Management- und Beratungssektor hervorgerufen wurde. In Niedersachsen ging das Angebot an freien Stellen um elf Punkte zurück. Einbußen verzeichneten dort vor allem die Verwaltung, der Finanzsektor sowie die IT Branche – jeweils zum dritten Mal in Folge. Dagegen legte der Gastronomie- und Tourismussektor im Vergleich zu allen anderen Sektoren in Niedersachsen am meisten zu. Gegenüber dem Oktober des Vorjahres sank der Index in diesem Bundesland um drei Punkte beziehungsweise zwei Prozent.

 

Die Ergebnisse des Monster Employment Index für September im europäischen Vergleich:*

Frankreich               158 (+ 3)

Deutschland            143 (- 7)

Niederlande             164 (- 6)

Belgien                   114 (- 2)

Schweden               162 (- 5)

Italien                    157 (+ 7)

Großbritannien         161 (+ 2)

Europa                       152 (- 3)

* Die in Klammern angegebene Zahl gibt die Veränderung zum Vormonat in Indexpunkten wieder.

 

10. November 2008

Karriereseiten-Check für Stellensuchende: Woran erkennt man einen attraktiven Arbeitgeber?

Unterföhring (ots) - Die meisten Jobsuchenden verschaffen sich ihren ersten Eindruck vom potenziellen Arbeitgeber im World-Wide-Web - idealerweise auf der Karrierewebsite der anvisierten Unternehmen. Doch woran erkennt man als Jobsuchender, dass es sich um einen attraktiven Arbeitgeber handelt? Die beiden Employer Branding-Spezialisten wbpr Public Relations und compamedia GmbH sehen auf den Karriereseiten von Arbeitgebern zumindest fünf vielversprechende Anzeichen, die auf einen attraktiven Arbeitgeber hindeuten.

Fünf Anzeichen von Karrierewebsiten, die für eine Bewerbung sprechen:

   - Äußern sich Mitarbeiter glaubhaft über die Vorzüge ihres 
     Arbeitgebers? So ist das ein aussichtsreicher Hinweis, dass die
     Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsplatz und ihrem Arbeitgeber
     zufrieden sind. Häufig werden Mitarbeiterstimmen in
     schriftlichen Interviews oder Webcasts eingefangen: Wirken sie
     positiv und authentisch, so weist das nicht nur darauf hin, dass
     die Mitarbeiter gerne für das Unternehmen arbeiten, sondern der
     Arbeitgeber auch Wert auf ihre Meinung legt.
   - Erhalten Bewerber wichtige Informationen zum Unternehmen, zu 
     Karrierewegen sowie die vollständigen Kontaktdaten der
     Ansprechpartner? Ein gutes Zeichen! Der Arbeitgeber möchte
     potenzielle Bewerber bestmöglich informieren, ihnen jegliche
     Form der Kontaktaufnahme bieten und von Anfang an transparent
     sein. Ob Absolventen, Young Professionals oder Fach- und
     Führungskräfte - alle Bewerberzielgruppen erhalten ein
     greifbares Bild Ihrer Aufgaben, Aufstiegschancen und
     Entwicklungsmöglichkeiten.
   - Zeigt die Karrierewebsite echte Bilder aus dem 
     Unternehmensalltag? Das ist ein Indikator für gutes
     Betriebsklima. Denn authentische Bilder aus dem
     Unternehmensalltag - beispielsweise vom gesamten Team, von
     Betriebsausflügen oder Weihnachtsfeiern - lassen sich nur schwer
     simulieren und sagen mehr als tausend Worte.
   - Stellt der Arbeitgeber nur Forderungen? Wenn er stattdessen 
     etwas zu bieten hat und auf der Karrierewebsite explizit mit
     Benefits wirbt, so begegnet er Bewerbern auf Augenhöhe. In
     diesem Fall haben die Firmenlenker auch verstanden, dass sich
     Bewerber heute ihre Arbeitgeber mehr denn je aussuchen können
     und keine Bittsteller sind. Unternehmen, die es mit den
     Erwartungen und Bedürfnissen von künftigen Mitarbeitern ernst
     meinen, verpflichten sich deshalb schon auf der Karrierewebsite
     zu ihrem Leistungsangebot an die Mitarbeiter.
   - Finden sich auf der Karrierewebsite glaubwürdige Beweise für die
     Arbeitgeberattraktivität? Falls Gütesiegel,
     Arbeitgeberzertifikate und andere Arbeitgeber-Auszeichnungen
     vorhanden sind, so ist das schon die halbe Miete. "Allein die
     Teilnahme an Arbeitgeberbenchmarks wie beispielsweise "TOP JOB -
     Die 100 besten Arbeitgeber im Mittelstand" zeigt, dass das
     Unternehmen aus dem Vergleich mit anderen Arbeitgebern lernen
     möchte. Wurde es dann noch mit dem entsprechenden Gütesiegel
     ausgezeichnet, können Stellensuchende davon ausgehen, dass
     dieser Arbeitgeber zu den besten zählt", weiß Silke Masurat,
     Geschäftsführerin der compamedia GmbH.

Doch trotz aller guten Anzeichen und Hinweise lässt sich leider nie mit letzter Gewissheit vom Arbeitgeberauftritt auf die Qualität des Arbeitgebers schließen: Genauso wie sich hinter einer gut gemachten Karriereseite ein schlechter Arbeitgeber verbergen kann, hat ein guter Arbeitgeber vielleicht umgekehrt noch nicht den richtigen Dreh gefunden, um sich entsprechend zu präsentieren. "Deshalb kann es sich durchaus lohnen, auch einmal Arbeitgeberbewertungsportale zu besuchen oder via studiVZ und XING mit aktuellen Mitarbeitern direkt in Kontakt zu treten", meint Markus Eicher, Geschäftsführer von wbpr Public Relations.

wbpr Public Relations

wbpr Public Relations zählt zu den führenden Agenturen für Wirtschaftskommunikation und unterstützt Unternehmen u.a. beim Aufbau einer Arbeitgebermarke sowie durch genaue Analysen der Karrierewebseite. Daneben berät wbpr namhafte Industrie-, Finanz- und Dienstleistungsunternehmen in der strategischen Unternehmenskommunikation, Markenkommunikation und Medienarbeit.

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07. November 2008

Taschentaktik – Das Familienunternehmen Bree

Qualität kommt an.

Wolf Peter Bree hat nicht einmal 10.000 Mark in der Tasche, als er seinen Traum verwirklicht. 1970 gründet der Selfmademan die BREE Collection. Als Ein- und Verkäufer, Markenstratege und nicht zuletzt als Designer bringt er unter seinem Namen die ersten Taschen heraus. Und er hat Erfolg damit. Denn er weiß von Anfang an, was er will: Qualität.

Link: Taschentaktik – Das Familienunternehmen Bree

05. November 2008

BDU-Honorarbefragung 2008 Erfolgsabhängige Honorare sind bei der Zusammenarbeit mit Unternehmensberatern selten gewünscht

Honorare sind 2008 im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent
   gestiegen


Beratungsprojekte mit erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteilen werden bei der Zusammenarbeit von Firmen und Unternehmensberatern nur selten vereinbart. Lediglich ein Anteil von etwa zehn Prozent des Consultingumsatzes entfällt auf diese Form der Honorierung. Die Tageshonorare sind in Deutschland 2008 im Schnitt um rund drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Grundlage dieser Ergebnisse ist eine Befragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. unter rund 950 Unternehmensberatungen.

Überwiegend werden die Beratungsprojekte mit einem Zeithonorar nach Aufwand abgerechnet. Deren Anteil am Gesamtumsatz der Beratungsunternehmen beträgt im Schnitt 61 Prozent. Knapp 30 Prozent des Umsatzes entfallen auf Beratungsprojekte mit Festpreis-Honorarmodellen. Auf Beratungsprojekte, die unterschiedliche Formen von Bonusvereinbarungen enthielten, entfielen laut BDU-Honorarbefragung rund zehn Prozent des Umsatzes. Reine Erfolgshonorare spielen eine untergeordnete Rolle.

Die Tagessätze variieren nach Größe des Beratungsunternehmens sowie Erfahrung und Hierarchiestufe der Berater. Für einen Berater werden daher je nach Umsatzklasse im Schnitt 1.100 bis 1.380 Euro in Rechnung gestellt. Für einen Seniorberater sind es bei einer kleineren Beratungsgesellschaft mit bis zu 200.000 Euro Jahresumsatz im Schnitt 1.520 Euro und bei einer größeren Unternehmensberatung über fünf Millionen Euro Jahresumsatz 2.000 Euro im Schnitt. Werden der Chef eines Beratungsunternehmens oder ein Seniorpartner in einem Beratungsprojekt aktiv, können auch bis zu 5.800 Euro berechnet werden.

Der Trend zu kleinteiliger Abrechnung hat insgesamt zugenommen. Beratereinsätze werden vermehrt per Stundensatz vergütet. So gab beispielsweise die Hälfte der befragten Bera-tungsunternehmen mit mehr als fünf Millionen Euro Umsatz an, Stundensätze als kleinste Abrechnungseinheit einzusetzen. "Die Berater sind immer stärker auch in der Umsetzung eingebunden und begleiten die Projekte über eine längere Zeit. Dabei finden im Projektverlauf mehrere kürzere Termine pro Monat statt", sieht BDU-Geschäftsführer Christoph Weyrather die Ursache für diese Entwicklung.

04. November 2008

Studie: Deutliche Verbesserung der Unternehmensleistung weltweit durch Projektmanagement

Warschau, Polen (ots/PRNewswire) - Auf der alle zwei Jahre stattfindenden Forschungstagung des Project Management Institute wurden heute Vorabergebnisse einer unabhängigen wissenschaftlichen Studie, die einen Meilenstein auf dem Gebiet der Projektmanagementevaluierung darstellt, veröffentlicht. Die Forschungsergebnisse belegen eindeutig, dass die Leistungsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen durch Projektmanagement erheblich verbessert werden kann.

Die Studie "Researching the Value of Project Management" ("Der Nutzen des Projektmanagements. Eine Untersuchung") ist "eindeutig in ihren Ergebnissen und bestätigt in unabhängiger Weise, was wir von jeher geglaubt haben", verkündete Dr. Edwin J. Andrews, Leiter der Abteilung für Wissenschafts- und Bildungsprogramme und -Dienstleistungen des Project Management Institute.

"Projektmanagement ist ein entscheidender Faktor in der heutigen Wirtschaft, die von Dringlichkeit und dauernden Schwankungen geprägt ist. Firmen, Behörden und Nichtregierungsorganisationen können ihre Leistungsfähigkeit und ihre Ergebnisse maximieren, wenn Projektmanagement als Instrument in der für die jeweilige Organisation geeigneten Weise eingesetzt wird."

Die verantwortlichen Wissenschaftler Dr. Janice Thomas und der vom Project Management Institute zertifizierte PMP (Project Management Professional) Mark Mullaly führten diese Studie an der Athabasca University in Alberta (Kanada) durch. Ihre Gruppe von fast 50 Forschern in weltweit 17 Teams waren über 18 Monate lang mit der Datenerfassung beschäftigt, u.a. führten sie auch Interviews mit 450 Managern und Führungskräften durch.

Die Vorabergebnisse der Forscher wurden archiviert und sind im Internet unter www.pmi.org/value einsehbar. Im Rahmen dieser Studie, deren Veröffentlichung für Oktober 2008 geplant ist, soll Projektmanagement mittels einer detaillierten Matrix zu Aspekten wie Wirtschaftsregion, Branche und Organisationstyp untersucht werden.

"Diese Studie ist die erste Untersuchung, die statistisch signifikante Ergebnisse über Projektmanagement aus Sicht der Unternehmen und Organisationen liefert", erläuterte Andrews. "Sie zeigt eindeutig, dass von der höchsten Führungskraft über den Projektmanager bis hin zu Subunternehmern , Zulieferern und anderen Lieferanten jeder den Nutzen von Projektmanagement erkennt, um geschäftliche Erfolge zu erzielen und die Erwartungen der am Unternehmen interessierten Kreise zu erfüllen.

"Während Projektmanager von jeher den Nutzen und die Rolle des Projektmanagements erkannt haben, sind sich Führungskräfte und Leiter von Organisationen häufig nicht darüber im Klaren, welche Rolle das formale Projektmanagement für das Sichern des Unternehmenserfolgs und das Verschaffen von Wettbewerbsvorteilen spielen kann.

"Projektmanagement ist in der heutigen Zeit besonders wichtig, da Energie- und Rohstoffpreise in die Höhe schiessen und der Zugang zu Kapital stark eingeschränkt ist", führte Andrews weiter aus.

"Wie die Studie eindeutig belegt, liefert Projektmanagement entscheidende unternehmerische Konzepte, die jeder Firma und jeder Organisation dabei helfen können, konkrete Ergebnisse zu erzielen und auf den globalen Märkten von heute wettbewerbsfähiger zu sein."

Das Project Management Institute (www.pmi.org) ist der weltgrösste Verband von Projektmanagern. Das PMI wurde 1969 gegründet und zählt mittlerweile mehr als 400.000 Mitglieder und Inhaber von Ausbildungszertifikaten in 174 Ländern. Die vom PMI verliehene Qualifikation "Project Management Professional" (PMP) ist weltweit als Spitzenqualifikation im Projektmanagement anerkannt.

Bankenkrise: Sorge um Arbeitsplätze wächst Zunehmende Verunsicherung bei Bankangestellten - Arbeitsrechtler registrieren sprunghaft gestiegenen Beratungsbedarf

Frankfurt/Main (ots) - Die internationale Bankenkrise hat offensichtlich bei vielen Bankenmitarbeitern erhebliche Sorgen um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes ausgelöst. Die auf Arbeitsrechtsfragen spezialisierte Frankfurter Anwaltskanzlei KMO Kestler Mielert Otto registriert in jüngster Zeit einen auffallend großen Beratungsbedarf von Bankangestellten. Dies zeige, so KMO-Partner und Rechtsanwalt Tomas Mielert, dass auf Grund der Turbulenzen im Bankengewerbe zunehmend auch Folgen für den Arbeitsmarkt befürchtet werden müssen. Davon sei vor allem Frankfurt als führender Bankenplatz, aber auch das gesamte Rhein-Main-Gebiet betroffen. "Während", so Tomas Mielert, "früher juristische Beratungsgespräche über Arbeitsrechtsfragen erst bei oder nach einer Kündigung üblich waren, suchen heute viele Arbeitnehmer aus dem Bankenbereich bereits vorsorglich den Informationsaustausch. Hier hat sich die Situation komplett gedreht."

Bei den angesprochenen Fragen und Themen rangieren nach jüngsten KMO-Erfahrungen derzeit vor allem weitreichende Befürchtungen von Bankangestellten in Bezug auf den Bestand ihres Arbeitsplatzes, auf die bisher wahrgenommenen beruflichen Aufgaben sowie auf Versetzungsängste ganz vorne. Außerdem geht es vielfach um juristischen Rat hinsichtlich vereinbarter Bonuszahlungen, von Abfindungsregelungen und der Altersversorgung. Auch Haftungsfragen im Zusammenhang mit Kapitalanlage-Empfehlungen gegenüber Bankkunden spielen derzeit bei juristischen Beratungsgesprächen eine besondere Rolle. Tomas Mielert: "Die Liste der Fragen ist lang. Die Dauer der Beratungsgepräche zeigt, wie hochgradig verunsichert die Beschäftigten in den Banken derzeit sind und welche Gefährdungen dort befürchtet werden."

Als Hilfestellung für Bankenmitarbeiter hat KMO auf ihrer Internetseite (www.kmo-legal.de) einen ausführlichen Leitfaden zum Thema Arbeitsrecht zusammengestellt, der über Versetzungen, Änderungskündigungen, Kündigungen und den Aufhebungsvertrag informiert.

Die reutax ag – „Best Performer“ im dynamischen Staffing-Markt

Heidelberg, 4. November 2008 – Niemand im hart umkämpften Segment der Personalvermittler für IT- und Engineering-Experten wächst hierzulande schneller als die reutax ag. Dies ergab die Lünendonk-Trendstudie 2008Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher Projektmitarbeiter in Deutschland“. Während die zehn führenden Anbieter von 2006 auf 2007 durchschnittlich um 26 Prozent wuchsen, legte reutax um 114 Prozent zu.

 

„Das Marktforschungsunternehmen Lünendonk hat mit der Trendstudie 2008 den Staffing-Markt erstmals umfassend untersucht. In den letzten Jahren ist unser Markt äußerst dynamisch gewachsen und hat ein beachtenswertes Marktvolumen erreicht. Gleichzeitig fehlt es allerdings noch an einer Lobby und der notwendigen Transparenz. Daran müssen wir gemeinsam mit anderen Anbietern arbeiten“, erläutert Soheyl Ghaemian, Chief Executive Officer (CEO) von reutax.

 

Im Ranking der führenden Anbieter für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher Projektmitarbeiter in Deutschland nimmt reutax den fünften Rang ein. Im Bereich des reinen Staffing belegt das Heidelberger Unternehmen Platz vier. „Wir sind noch ein junges Unternehmen. Umso mehr freut es uns, dass wir uns in nur sechs Jahren zu einem der führenden Anbietern entwickelt haben“, so Ghaemian. „Unter den Top-Agenturen sind wir der einzige inhabergeführte Staffing-Spezialist. Dies stärkt das Vertrauen unserer Kunden in uns und ist die Grundlage für schnelles und nachhaltiges Wachstum.“

 

Die Vermittlung von freiberuflichen IT-Fachleuten hat sich zu einem stark wachsenden Marktsegment entwickelt. „Insbesondere große Unternehmen profitieren davon, dass die so genannten Staffing-Agenturen für sie den Rekrutierungsaufwand übernehmen und dabei aus einem großen Pool schnell den richtigen Kandidaten identifizieren“, sagt Hartmut Lüerßen, Partner bei der Lünendonk GmbH, die auf systematische Marktforschung, Branchen- und Unternehmensanalysen sowie Marktberatung für Informationstechnik-, Beratungs- und weitere hochqualifizierte Dienstleistungsunternehmen spezialisiert ist.

 

Laut der Lünendonk-Trendstudie nahm im Jahr 2007 die Zahl der freiberuflichen IT-Experten auf circa 70.000 zu. Der Gesamtumsatz sei aufgrund von höherer Auslastung sowie tendenziell steigender Tages-Sätze um mehr als 7 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro, das abgeleitete Marktvolumen auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Bei der Betrachtung der analysierten Agenturen habe sich gezeigt, dass die zehn führenden spezialisierten Staffing-Anbieter in 2007 gemeinsam mehr als 1,0 Milliarden Euro Umsatz erzielten und damit einen Marktanteil von mehr als 17 Prozent repräsentierten.

 

Die detaillierte Lünendonk-Trendstudie „Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freier Projektmitarbeiter in Deutschland“ auf Basis der Befragung und Analyse von Strukturen, Strategien, Planungen führender Anbieter-Unternehmen in Deutschland kann ab sofort bei der Lünendonk GmbH zum Preis von 950,- Euro (pdf-Datei, zuzüglich MwSt. und inklusive Versand) bestellt werden. Die Studie ist vom 5. November 2008 an verfügbar.

 

03. November 2008

Reiseveranstalter suchen tausende Animateure für den Sommer 2009 - Jetzt direkt bewerben in 30 Städten.

Hannover (ots) - Wie das größte Onlineberufsportal für Animateure mitteilt, ist jetzt der beste Moment sich für einen der beliebten Traumjobs im Süden zu bewerben. Die Reiseveranstalter haben ihre Personalplanungen für das nächste Jahr begonnen. Neben den bekannten Veranstaltern wie TUI, ROBINSON, CLUB MED, alltours Flugreisen, Ruf Jugendreisen, Aldiana, Thomas Cook und der Rewe Touristik steigt jetzt auch die FTI Touristik München in das "betreute Urlaubmachen" ein.

Die Reiseveranstalter suchen vor allem Kinderbetreuer/innen und Sportanimateure. Aber auch in den anderen Ferienclubbereichen wie Hotelbar, Rezeption und Fitnessbereich sind Stellen zu besetzen. Die Bewerber sollten min. 18 Jahre alt sein. Die Saison geht in der Regel von Mai bis November. Aber auch Saisonverstärker von Juli-Oktober werden dringend gesucht. Der Arbeitstag ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Hier arbeitet man durchschnittlich gute 10 Stunden bei einer 6 Tage/Woche. Der Verdienst liegt bei ca. 600,- Euro Netto. Flug, Kost und Logie sowie Versicherungen werden vom Arbeitgeber übernommen.

"Die Jobangebote haben sich in den letzten drei Jahren fast verdoppelt" so Uli Kramer von animateure.de.

"Aus diesem Grund haben wir dieses Jahr erstmalig eine Job-Tour geplant", erläutert Kramer. Erfahrene Personaltrainer touren von November- Februar, mit einem Informationsstand in über 30 Städten deutschlandweit, um interessierten Bewerbern, Insider-Tipps zu geben. Vor Ort am Stand kann man sich dann bei Club Med, REWE Touristik und FTI-Touristik bewerben.

Eine weitere gute Möglichkeit, offene Jobs zu finden ist das gerade erschienene Ani-Job-Magazin. Dieses kann unter www.ani-job.de kostenlos bestellt werden.

Die genaue Tour sowie alternative online Bewerbungsmöglichkeiten findet man unter www.animateure.de. Die Nutzung der Website ist für Bewerber/innen kostenfrei.

Topmanager befürworten Gehaltsgrenze für Bankvorstände

Düsseldorf (ots) -
- 57 % der deutschen Topmanager begrüßen 500.000 EUR als
     Gehaltsobergrenze
   - Regierungsmodell ohne Vorbildfunktion für andere Branchen




Applaus für die Bundesregierung: 57 % der deutschen Topmanager begrüßen das Gesetzesvorhaben, die Vorstandsgehälter von finanziell angeschlagenen Banken auf 500.000 Euro pro Jahr zu begrenzen. Das ergab das 17. LAB Managerpanel, eine Umfrage unter deutschen Führungskräften, durchgeführt von der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company. Nur 26 Prozent lehnen die Deckelung ab.

"Die große Zustimmung wirkt überraschend" sagt Klaus Aden, Geschäftsführer der LAB. "Schließlich befindet sich ein Großteil der Befragten selbst in den obersten Gehaltsklassen deutscher Unternehmen. Insofern erscheint die Zustimmung zu den Regierungsplänen angesichts der Finanzkrise eher als Ausdruck der Empörung über die Topbanker", so Aden. So sind es denn auch nur 14 Prozent der Führungskräfte, die eine Deckelung auch für andere Branchen als sinnvoll erachten.

Ergebnisse des LAB Managerpanels zum Download unter: www.labcompany.net

Zum Managerpanel: Für das 17. LAB Managerpanel wurden in den vergangenen 10 Tagen 1332 Führungskräfte der deutschen Wirtschaft befragt. Davon haben sich 212 Manager, überwiegend aus der ersten und zweiten Hierarchieebene, mit Antworten beteiligt.

Zum Unternehmen: LAB Lachner Aden Beyer & Company ist eine international tätige Personalberatung, spezialisiert auf die Suche und Auswahl von Top-Führungskräften in allen wichtigen Marktsegmenten. LAB gehört zu den Top 15 der führenden Personalberatungen in Deutschland. Die Gesellschaft verfügt über Büros in Düsseldorf, München, Hamburg und Frankfurt. LAB & Company ist Mitglied des globalen Netzwerks Penrhyn International sowie des weltweit bedeutendsten Verbands für Personalberatungen, der Association of Executive Search Consultants (AESC).

Monster startet neue Online Community für Heil- und Pflegeberufe

Ob Physiotherapeuten, Altenpfleger oder Logopäden – in Deutschland sind laut eurostat (Europäischem Statistikamt) mehr Menschen in Gesundheitsberufen tätig als in jedem anderen europäischen Land. Ihnen allen bietet Monster Deutschland ab heute eine eigene Online-Community: Wer-pflegt-wen.de. Menschen, die in der Heil- und Pflegebranche arbeiten, finden hier fundierte Informationen über Berufs- und Karrieremöglichkeiten sowie Tipps und Hilfe von Experten und Kollegen in Online-Foren.



Ein zentrales Thema auf Wer-pflegt-wen.de ist der Bereich „Aus- und Weiterbildung“: Mitarbeiter in Heil- und Pflegeberufen können unter anderem Lern- und Prüfungshilfen abrufen, eine Karriereberatung in Anspruch nehmen und die umfangreiche Online-Bibliothek nutzen. Anbieter von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Pflegestudiengängen können ihre Programme auf Wer-pflegt-wen.de vorstellen und so Interessenten gewinnen.



Die Webseite Wer-pflegt-wen.de bietet zudem zahlreiche Online-Foren an, in denen die Nutzer sich austauschen und Rat von Kollegen sowie erfahrenen Experten einholen können. Tagesaktuelle Nachrichten aus der Gesundheitspolitik runden das Angebot ab.



„Pfleger und Krankenschwestern haben mit die längsten Arbeitszeiten in Deutschland und werden gleichzeitig mit vielen schwierigen Situationen am Arbeitsplatz konfrontiert“, sagt Boris Pfeiffer, General Manager Internet Advertising Monster Europe. „Um ihr Gemeinschaftsgefühl zu stärken und Unterstützung zu leisten, möchten wir diesen Menschen eine gemeinsame Plattform bieten. Auf Wer-pflegt-wen.de können sie diskutieren und sich austauschen.“



Die Webseite kann ab sofort unter www.wer-pflegt-wen.de besucht werden.

30. Oktober 2008

Zahl der Arbeitslosen auf historischem Tiefstand Deutschland für die Zukunft besser aufgestellt als die meisten europäischen Nachbarn

Köln/Bonn (ots) - Der deutsche Arbeitsmarkt ist auf eine Abkühlung der Weltwirtschaft besser vorbereitet als die meisten europäischen Nachbarn. Auch wenn es aufgrund der zu erwartenden Rezession wieder mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet wird, ist festzuhalten, dass sich die Maßnahmen der Agenda 2010 für Deutschland gelohnt haben: Insbesondere ältere Menschen profitieren. Hauptproblem in Deutschland bleibt die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Die Bundesanstalt für Arbeit hat heute bekannt gegeben, dass die Zahl der Arbeitslosen im Oktober erstmals seit 16 Jahren unter die Schwelle von drei Millionen gesunken ist. 2.997.000 Personen - das ist der tiefste Stand der Arbeitslosigkeit seit 1992. Mit einer Plakataktion am 6. Oktober hatten INSM und IZA gemeinsam mit Wolfgang Clement diese Entwicklung prognostiziert und aufgezeigt, dass es in der aktuellen Konjunktur zudem gelungen ist, seit über 30 Jahren auch wieder die Sockelarbeitslosigkeit zu senken. Bezogen auf den Jahresdurchschnitt ist die Arbeitslosigkeit seit 2005 um 1,4 Millionen zurückgegangen.

Das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hat darüber hinaus im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) untersucht, wie die arbeitsmarktpolitischen Erfolge im europäischen Vergleich einzuordnen sind. Ergebnis: Mit der Entwicklung der Weltkonjunktur allein ist der arbeitsmarktpolitische Erfolg zu nicht zu erklären, weil viele Nachbarländer nicht in dem Umfang davon profitiert haben wie Deutschland.

Das IZA hat herausgefunden, dass Deutschland bei einem Vergleich von offener (gemeldet) und verdeckter Arbeitslosigkeit (Erwerbsunfähigkeit, Frührente, ABM etc.) erheblich besser abschneidet als z.B. Dänemark und die Niederlande. Positiv ist auch, dass mehr ältere Menschen Beschäftigung gefunden haben. In der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen ist der Anteil der Erwerbstätigen seit Einführung der Hartz-Reformen (2003) von 39 auf heute 52 Prozent gestiegen, also um insgesamt mehr als 1 Million Personen. Deutschland schließt damit zu den Spitzenreitern im europäischen Vergleich auf.

Der Studienleiter am IZA, PD Dr. Hilmar Schneider, stellt der Politik ein durchaus gutes Zeugnis aus: "Positiv ist zu bewerten, dass die Politik nicht geschönt hat: Der Erfolg in Deutschland wurde nicht durch eine Aufwertung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen oder einer Lastenverschiebung in andere soziale Sicherungssysteme erkauft. Er ist auf die Kombination von konjunktureller Erholung und Arbeitsmarktreformen zurückzuführen." Deutschland sei auf den zu erwartenden Abschwung weitaus besser vorbereitet als vor 10 Jahren und durch die Umsetzung der Agenda 2010 zudem besser gerüstet als viele europäische Nachbarländer.

Die Studie zeigt jedoch auch deutlich Handlungsbedarf auf, denn Deutschland ist europäischer Spitzenreiter bei der Langzeitarbeitslosigkeit. Mehr als die Hälfte der Arbeitslosen sind mindestens 12 Monate ohne Beschäftigung. Der Geschäftsführer der INSM, Dieter Rath, mahnte deshalb: "Die Reformmaßnahmen zahlen sich für Deutschland besonders aus, weil Deutschland die richtigen Schritte eingeleitet hat. Es muss jetzt darum gehen, den Arbeitsmarkt weiter zu modernisieren und fit zu machen für die Zukunft. Die Politik muss angesichts der sich verschlechternden Rahmenbedingungen alles daran setzen, insbesondere Langzeitarbeitslosen den Einstieg in Arbeit zu ermöglichen. Diese drängenden Aufgaben müssen Priorität haben -auch vor dem Wahlkampf im nächsten Jahr."

29. Oktober 2008

Pausenkultur: Wir-Gefühl durch Wohlfühlatmosphäre

Verden (ots) - Führungskräfte entdecken die Potenziale von Pausenkultur. Eine aktuelle Befragung bringt neue Erkenntnisse.

"Das Thema Pausenkultur ist in den Unternehmen angekommen", so resümierte Janina Hillgrub, Marketing Communication Professional bei Mars Drinks, den positiven Trend im "Ultima Office" Forum auf der Orgatec-Messe in Köln. Bei 42% der befragten  Führungskräfte ist der Begriff "Pausenkultur" mittlerweile fester Bestandteil der Unternehmenskultur und liegt somit nur knapp hinter dem Begriff der "Work-Life-Balance", der in rund der Hälfte der befragten Unternehmen eine Rolle spielt.

Die meisten Unternehmen sind bereit, für die Erholung und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter zu investieren: In 73% der befragten Unternehmen sind Einrichtungen für die Pausengestaltung vorhanden. In der Mehrzahl handelt es sich dabei um konventionelle Einrichtungen wie Kantine, Pausenraum oder Kaffeeküche. Bei innovativeren Angeboten sind die Unternehmen noch deutlich zurückhaltender: Weniger als ein Zehntel der befragten Unternehmen verfügen zum Beispiel über Garten oder Terrasse, Leseecke oder Kaffee-Lounge.

Grundsätzlich sind die Führungskräfte überzeugt, dass vorhandene Pauseneinrichtungen nicht nur das Wohlbefinden der Mitarbeiter erhöhen, sondern auch weitere positive Effekte haben: "70% der Manager meinen, dass diese für ein besseres Wir-Gefühl sorgen und die Vernetzung stärken", so Janina Hillgrub. Und: "72% der Führungskräfte bestätigen, dass Pauseneinrichtungen die abteilungsübergreifende Kommunikation fördern, zwei Drittel der Befragten meinen sogar, dass Pausenangebote zu einer kürzeren Problemlösungsdauer bei den Mitarbeitern beitragen."

Wichtig sei es aber auch, dass solche Räume entsprechend angenehm gestaltet seien, so die Erkenntnis. Denn je mehr eine Pauseneinrichtung zum Verweilen einlädt, umso mehr wird diese für kommunikative Anlässe genutzt - für informelle wie für dienstliche Gespräche. Auch die Geschäftsführung nutzt solche Orte für die interne Kommunikation: In zwei Drittel der befragten Unternehmen stehen hier Info-Tafeln, Aushänge, ein schwarzes Brett oder ähnliche Informationsquellen zur Verfügung. So zeigt sich: Je höher der "Wohlfühlfaktor", umso stärker die Verbundenheit und die Durchdringung von Informationen über alle Hierarchien hinweg. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Auch angesichts des "War for Talents" trägt eine angenehme Arbeitsatmosphäre dazu bei, dem Unternehmen zusätzliche Pluspunkte im Kampf um begehrte Arbeitskräfte zu verschaffen.

Bei Mars Drinks selbst hat es sich bewährt, bestmögliche Voraussetzungen für gelebte Pausenkultur zu schaffen. So wurden schon bei der Gestaltung neuer Büroräumlichkeiten die Wünsche der Mitarbeiter einbezogen. Das Ergebnis: Offene Büroatmosphäre über alle Hierarchien hinweg, Kommunikationsinseln für den schnellen Informationsaustausch, Erholungsbereiche mit entsprechender Getränkeversorgung, Leseecke, Ruheraum und vieles mehr. Dass sich das auch unternehmerisch rechnet, zeigt die aktuelle Geschäftsentwicklung: Sowohl die Mitarbeiterzufriedenheit als auch die Umsätze bei Mars Drinks sind seit 2005 signifikant gestiegen.

Mars Drinks hat sich dem Thema "Pausenkultur und Wertschöpfung" verschrieben. Begleitend zur Umsetzung im eigenen Unternehmen und zu Beratungsprojekten bei Kunden führt Mars Drinks Studien durch, organisiert den Erfahrungsaustausch von Unternehmen und Wissenschaft auf Tagungen und führt einen regen Dialog mit Personalverantwortlichen, Betriebsräten, Facility Managern, Innenarchitekten und Forschungseinrichtungen.

Arbeitslose profitieren von mehr Arbeitsvermittlern

Arbeitslose haben deutlich mehr Chancen, Arbeit zu finden, wenn sie von Anfang an intensiv betreut werden. Das zeigen die Ergebnisse eines Modellprojekts, in dem getestet wurde, ob ein personell verstärktes Vermittlerteam in den Arbeitsagenturen Arbeitslose schneller und dauerhafter vermitteln kann. Aus einer Begleitstudie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht hervor, dass der Nutzen am größten ist, wenn die intensive Betreuung gleich zu Beginn der Arbeitslosigkeit einsetzt.

„Mehr Personal kostete zwar mehr Geld, konnte aber auch schneller und besser vermitteln“, stellen die Arbeitsmarktforscher in ihrer Studie fest.

Menschen, die gleich zu Beginn der Arbeitslosigkeit intensiver betreut wurden, profitierten laut der IAB-Studie am meisten von der erhöhten Vermittlerzahl. Ihre Chance, eine Beschäftigung zu finden, die nicht öffentlich gefördert werden muss, erhöhte sich um 25 Prozent. Auch sieben Monate nach Beginn der Arbeitsaufnahme hatte sich an diesem positiven Effekt nahezu nichts geändert.

Langzeitarbeitslose hatten im Modellprojekt eine um 18 Prozent höhere Chance, eine ungeförderte Beschäftigung zu finden. Häufig handelte es sich bei diesen Jobs jedoch um befristete Arbeitsverträge, auf die nicht selten erneute Arbeitslosigkeit folgte. Nach sieben Monaten war der positive Effekt nicht mehr nachweisbar.

Heute 145 Arbeitsuchende pro Vermittler

Das Modellprojekt „Förderung der Arbeitsaufnahme – integriert und regulär“ (FAIR) begann im Jahr 2002 in vier Arbeitsämtern. Ziel von FAIR war, die Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt durch ein verstärktes Vermittlerteam zu verbessern. Damals war ein Vermittler häufig für 600 bis 900 Arbeit­suchende zuständig. Im Rahmen des Modellprojekts betreuten die Vermittler nur noch 70 bis 180 Fälle.

Heute liegt der Durchschnitt bei 145 Arbeitsuchenden pro Vermittler. Die Arbeitsagenturen erhöhten in den letzten Jahren die Zahl der Vermittler deutlich. Zudem erleichterte auch der Rückgang der Arbeitslosigkeit die intensivere Betreuung.

Die IAB-Studie im Internet: http://doku.iab.de/kurzber/2008/kb2108.pdf.

27. Oktober 2008

Karriere-Option Ausland Weltweite StepStone-Umfrage: 69 Prozent der internationalen Fachkräfte interessieren sich für einen Job im Ausland

Düsseldorf (ots) - Viele Spitzenkräfte liebäugeln mit einer Karriere im Ausland. Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage des Online-Stellenportals StepStone, an der weltweit 49.785 Fach- und Führungskräfte aus 18 Ländern teilnahmen. Demnach antworteten 39 Prozent der Befragten, dass ein Job im Ausland in jedem Fall eine Option sei. Weitere 30 Prozent sehen darin eine Möglichkeit, wenn das Jobangebot stimmt. Damit zeigen sich internationale Fachkräfte flexibler als noch vor zwei Jahren. 2006 hatte eine StepStone-Studie ergeben, dass eine Beschäftigung im Ausland für 62 Prozent von ihnen in Frage käme.

In Deutschland können sich sieben von zehn Fachkräften vorstellen im Ausland zu arbeiten. Für 42 Prozent ist das eine generelle Option, während 28 Prozent der Befragten das vom speziellen Jobangebot abhängig machen würden. Damit hat sich die Situation in Deutschland im Vergleich zu 2006 nicht wesentlich verändert. Damals war eine internationale Karriere für 71 Prozent der Fachkräfte eine Option.

"Unsere Zahlen zeigen: Der Arbeitsmarkt für qualifizierte Fachkräfte ist zunehmend global. Spitzenkräfte stehen Jobs im Ausland offen gegenüber. Folge: Suchende Unternehmen müssen sich auch international als attraktive Arbeitgeber positionieren, um ihren Mangel an Fach- und Führungskräften zu beheben. Internationales Recruitment wird zukünftig für viele Unternehmen ein wichtiger strategischer HR-Ansatz sein", so Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG.

Sehr flexibel zeigen sich die baltischen Fachkräfte: In Litauen antworten 82 Prozent der Befragten, dass sie gerne im Ausland arbeiten würden - in Estland 79 Prozent. Spitzenreiter in dieser Hinsicht sind allerdings die Ukrainer, wo sich 84 Prozent der Fach- und Führungskräfte einen Job im Ausland vorstellen können. Überraschend dagegen die Ergebnisse aus Polen, wo 65 Prozent der Fachkräfte nur in Polen tätig sein möchten.

Die kompletten Ergebnisse der StepStone-Umfrage, die gemeinsam mit dem globalen Recruiting-Netzwerk "The Network" durchgeführt wurde, finden Sie unter dem folgenden Link: http://www.stepstone.de/ueberuns/default.cfm?link=workingabroard

IAB erwartet schwerere Zeiten für den Arbeitsmarkt

Aufgrund der Finanzkrise geht das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von steigenden Arbeitslosenzahlen im Laufe des nächsten Jahres aus. Der Jahresdurchschnitt 2009 werde mit rund 3,3 Millionen Arbeitslosen zwar nur wenig vom Durchschnitt 2008 abweichen. Dies sei aber nur eine Folge der vergleichsweise günstigen Ausgangssituation zum Jahresbeginn 2009: Zu diesem Zeitpunkt werde die Arbeitslosenzahl noch deutlich unter dem Jahresdurchschnitt 2008 liegen. Im Jahresverlauf würde die Zahl der Arbeitslosen dann allerdings spürbar zunehmen. Das IAB erwartet dennoch erst einmal keine dramatische Verschlechterung für den deutschen Arbeitsmarkt.

In seiner am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktprojektion unterstellt das Institut ein Nullwachstum. Bestenfalls sei von einem preisbereinigten Wirtschaftswachstum von einem halben Prozent auszugehen, geht aus der IAB-Studie hervor.

Unterbeschäftigung 30 Prozent niedriger als 2005

Die Unterbeschäftigung insgesamt, also die registrierte Arbeitslosigkeit plus die sogenannte Stille Reserve, wird nach Einschätzung des IAB auf rund 4,4 Millionen sinken. Diese Zahl liegt nur noch rund 200.000 über dem Stand von 1991, dem Jahr, in dem die niedrigste Unterbeschäftigung im geeinten Deutschland erreicht wurde. Die Unterbeschäftigung wäre damit rund 30 Prozent geringer als im Jahr 2005. Damals wurden im Zuge der Hartz-IV-Reform die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II zusammengelegt.

Der Rückgang der Unterbeschäftigung ist auf eine Abnahme der Stillen Reserve zurückzuführen. Beispielsweise fallen immer weniger ältere Personen unter die sogenannte 58er-Regelung, da diese Ende 2007 auslief. Die 58er-Regelung ermöglichte den über 58-Jährigen den Bezug von Arbeitslosengeld, ohne weiter der Arbeitsvermittlung zur Verfügung zu stehen – und ohne in der Statistik als arbeitslos registriert zu werden.

Sinkendes Arbeitskräfteangebot entlastet den Arbeitsmarkt

Das Arbeitskräfteangebot werde aufgrund der demografischen Entwicklung um rund 130.000 Personen sinken, schreiben die Autoren der Studie. Erstmals gebe es auch im Westen einen demografisch bedingten Rückgang. Es kommen mehr ältere Personen ins Rentenalter als junge Arbeitskräfte nachrücken.

Die IAB-Arbeitsmarktprojektion im Internet: http://doku.iab.de/kurzber/2008/kb2008.pdf.

Fremdsprachenkenntnisse im Job sind ein Muss Fremdsprachenkenntnisse im Job sind ein Muss Fremdsprachenkenntnisse im Job sind ein Muss Fremdsprachenkenntnisse im Job sind ein Muss

„Verhandlungssicheres Englisch“ oder „Sehr gutes Englisch in Wort und Schrift“ - es gibt heutzutage kaum noch Stellenanzeigen ohne diese Anforderungen. Wer beruflich voran kommen möchte, braucht Fremdsprachenkenntnisse – das zeigen auch die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage des Online-Karriereportals Monster. 57 Prozent aller deutschen Teilnehmer gaben dabei an, dass das Beherrschen einer Fremdsprache in ihrem Beruf ein absolutes Muss sei. Weltweit sind immerhin 43 Prozent der Befragten dieser Überzeugung, auch in den englischsprachigen Ländern. 35 Prozent der weltweit Befragten gaben an, dass das Beherrschen einer Fremdsprache in ihrem Beruf zwar nicht unbedingt notwendig sei, es im beruflichen Alltag aber durchaus helfen würde. Nur ein Fünftel gab an, keine Fremdsprachenkenntnisse zu benötigen. Die Ergebnisse der weltweiten Umfrage auf einen Blick:

Ist es in Ihrem Beruf wichtig, eine Fremdsprache zu beherrschen?



Ja, das ist ein Muss.                                                                                                          43% (4.410)



Es ist nicht unbedingt notwendig, aber
es hilft.                                                                                                                                 35% (3.541)



Nein, überhaupt nicht.                                                                                                        22% (2.227)





EU-Spitzenreiter bei den Fremdsprachenkenntnissen sind Luxemburg und Spanien: 69 und 68 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass dies in ihrem Beruf ein absolutes Muss sei. Auch 65 Prozent der befragten Schweizer sehen das so. Dagegen sind Fremdsprachenkenntnisse in den englischsprachigen Ländern deutlich weniger relevant: In den USA gaben 40 Prozent der Teilnehmer an, dass das Beherrschen einer Fremdsprache in ihrem Job überhaupt nicht wichtig sei, in Großbritannien sogar 44 Prozent und in Irland 38 Prozent.   



„Mit der zunehmenden Globalisierung in nahezu allen Geschäftsfeldern werden Fremdsprachenkenntnisse für die Angestellten immer wichtiger. Beherrscht ein Bewerber eine zusätzliche Sprache fließend, kann er sich damit gegenüber einem anderen Bewerber mit ähnlichem Lebenslauf deutlich absetzen“, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Wenn sich ein Mitarbeiter mit einem internationalen Kollegen oder Partner fließend in der gleichen Sprache über gemeinsame Projekte oder Aufträge austauschen kann, spart das nicht nur viel Zeit, sondern stärkt auch das Ansehen des Unternehmens im Ausland.“ 



8.992
Arbeitnehmer haben weltweit zwischen dem 18. und dem 31. August 2008 an der Umfrage teilgenommen. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ sondern spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster und jobpilot wider.

23. Oktober 2008

Die meisten ausbildungsberechtigten Betriebe bilden auch aus

Fast 80 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe haben sich im Zeitraum 2001 bis 2007 an der Ausbildung von Jugendlichen beteiligt, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dieser Anteil ist weitaus höher, als aus einer jährlichen Betrachtungsweise hervorgeht. Im Jahr 2007 bildete zum Beispiel nur jeder zweite Betrieb mit Ausbildungsberechtigung auch aus. „Bei der Mehrheit der ausbildungsberechtigten Betriebe geht es somit nicht darum, sie überhaupt zur Ausbildung zu motivieren, sondern vielmehr um eine Verstetigung der Ausbildungsaktivitäten“, so der Arbeitsmarktforscher Florian Janik.

Derzeit erfüllen nahezu 60 Prozent der deutschen Betriebe die Voraussetzungen, um überhaupt ausbilden zu dürfen. Unter ihnen bildet etwa die Hälfte derzeit auch wirklich aus.

Betrachtet man jedoch einen längeren Zeitraum, stellt sich heraus, dass die Zahl der dauerhaft nicht ausbildenden Betriebe nur bei rund 20 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe liegt. Viele kleinere Betriebe bilden zwar immer wieder, aber eben nicht jedes Jahr aus. „Für Klein- und Kleinstbetriebe ist es schwieriger, die personellen, technischen und finanziellen Lasten für ein ständiges Engagement in der Berufsausbildung zu tragen. Gleichzeitig tritt bei vielen kleineren Betrieben nur in größeren Abständen ein Bedarf an Nachwuchskräften auf“, erklärt der IAB-Forscher Janik die Ergebnisse der IAB-Studie. Er rät daher, verstärkt bei mittleren und großen Betrieben dafür zu werben, mehr Ausbildungsplätze anzubieten. Der Anteil der Auszubildenden an den Beschäftigten sei bei diesen bislang geringer als bei den Klein- und Kleinstbetrieben.

Situation am Ausbildungsstellenmarkt laut IAB immer noch nicht zufriedenstellend

„Die Situation am Ausbildungsmarkt hat sich zwar zuletzt verbessert, ist aber immer noch nicht zufriedenstellend“, betont das IAB. Viele Bewerber hätten auch in diesem Jahr keinen Ausbildungsplatz erhalten und mussten stattdessen auf eine berufsvorbereitende Maßnahme oder eine Einstiegsqualifizierung ausweichen. Die Zahl der Altbewerber sei nach wie vor hoch, u