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03. Juli 2008

Fluktuationsneigung bei Fach- und Führungskräften nimmt zu Neue Studie belegt: Qualifizierte Arbeitnehmer reagieren auf steigenden Wettbewerbsdruck verstärkt mit Überlegungen zum Arbeitgeberwechsel

<p><p><p><p><p>Hanseatisches Personalkontor füllt geschichtliche Räume mit neu</p></p></p></p></p>

Von einer Bewertung als Traumarbeitgeber sind viele Unternehmen derzeit weit entfernt. Sieben von zehn Arbeitnehmern mit qualitativ anspruchsvollen Beschäftigungen überlegen, in den nächsten zwei Jahren ihre Stelle zu wechseln. Das belegt eine Studie, die das Institut für Mittelstandsforschung der Universität Lüneburg gemeinsam mit dem Hanseatischen Personalkontor Hapeko und dem Online-Jobportal StepStone durchführte.

Gut qualifizierte Arbeitnehmer fühlen sich innerhalb ihres Unternehmens einem verschärften Wettbewerbsdruck um attraktive Arbeitsplätze ausgesetzt, so die Studie. „Arbeitnehmer müssen sich, nicht anders als Unternehmen, ständig gegen Mitbewerber durchsetzen“, sagt Professor Albert Martin, Direktor des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Lüneburg. „Sie stehen daher ebenso wie Unternehmen unter einem hohen Leistungsdruck.“ Hinzu komme, dass häufig die Qualität der Tätigkeit nicht der Qualität der Ausbildung entspreche, was zu Karriereenttäuschung führt. „Hochqualifizierte Arbeitnehmer, die mit ihrem Arbeitsplatz unzufrieden sind, sind schneller bereit, an dieser Situation etwas zu ändern“, sagt Christoph Nehring, Geschäftsführer des Hanseatischen Personalkontors Hapeko. Der überwiegende Teil der Befragten trägt sich daher mit dem Gedanken, den Arbeitgeber zu wechseln. Nur 37 Prozent wollen versuchen, beim jetzigen Arbeitgeber eine bessere Stelle zu erhalten. Fach- und Führungskräfte, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren, haben allerdings einen deutlich geringeren Wechselwunsch.

Vor allem große Unternehmen schneiden bei der Beurteilung nicht gut ab. Der Wettbewerbsdruck in größeren Firmen wird als deutlich stärker wahrgenommen als in kleineren Unternehmen, zugleich werden auch die internen Aufstiegsmöglichkeiten in größeren Unternehmen als deutlich schlechter empfunden. Das Resultat ist fatal, denn Fach- und Führungskräfte sind derzeit Mangelware. Jede fünfte Firma musste im vergangenen Jahr wegen fehlender Technikexperten Aufträge ablehnen. „Wir wissen: 71 Prozent der deutschen Unternehmen registrieren derzeit einen Mangel an Fach- und Führungskräften. Um die begehrten Kräfte zu halten, müssen Unternehmen ihre Arbeitgebermarke stärken und ihre definierten Markenwerte täglich für ihre Mitarbeiter erlebbar machen,“ sagt Frank Hensgens, Vorstand der StepStone Deutschland AG. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft, Köln, kostet der Fachkräftemangel die deutsche Wirtschaft pro Jahr rund 20 Milliarden Euro.

Für die Studie befragte das Institut für Mittelstandsforschung 1.650 Fach- und Führungskräfte. Die vollständige Studie erhalten Sie unter green@hapeko.de oder über sascha.theisen@stepstone.de.

Quelle: stepstone

 

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Fluktuationsneigung bei Fach- und Führungskräften nimmt zu Neue Studie belegt: Qualifizierte Arbeitnehmer reagieren auf steigenden Wettbewerbsdruck verstärkt mit Überlegungen zum Arbeitgeberwechsel:

Kommentare

Führungskräfte und Fachkräftemangel, wie rüsten sich die Unternehmen für die Anforderungen von Morgen?

Alle arbeiten mit Hochdruck an neuen Konzepten: Personalabteilungen, Personalentwicklung, Hochschulmarketing, PR Abteilungen der Firmen, externe Dienstleister wie Wegagenturen, alle suchen nach neuen Konzepten, bzw. verändern bewährte Konzepte, denn heute schon gibt es im IT-, Ingenieur Bereich etc. schon einen großen Mangel an Fach- und Führungskräften.

Wichtiger denn je wird es sein, die passenden Mitarbeiter/innen zu finden und ihnen dann ein Umfeld zu bieten, so dass ihre Arbeitsaufgaben zu ihren Motiven, Fähigkeiten und Kompetenzen passen, zudem der Job vom Arbeitsklima und Umfeld passt. Denn sofern das Können, Wollen und Dürfen nicht individuell zum Mitarbeiter/in passt, werden diese nicht mehr wie noch früher oder heute, Job nach Vorschrift machen und unzufrieden sein, bzw. krank werden, sondern einfach einen anderen Job suchen, denn gute Leute werden immer mehr gefragt werden. Höchstwahrscheinlich gibt es in Zukunft dann auch Kopfprämien für das Abwerben von Fach- und Führungskräften, wie z.B. heute schon in der Luftfahrtindustrie.

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