100 Einträge der Kategorie Human Resources"

22. November 2006

Reguläre Arbeitsverhältnisse auf dem Rückzug

Brüssel will das Arbeitsrecht entstauben
Die EU-Kommission setzt sich für eine durchgreifende Modernisierung des Arbeitsrechts in Deutschland und den anderen EU-Ländern ein. Es gehe darum, auf die steigende Zahl flexibler und „nicht-standardisierter“ Arbeitsverhältnisse zu antworten und ein „Höchstmaß an Sicherheit für alle“ zu garantieren, heißt es in einem Grünbuch, das die Kommission am Mittwoch vorlegen will.Nur durch eine Reform des Arbeitsrechts und einen Umbau des Sozialstaats ließen sich Risiken der Flexibilisierung mindern und Chancen für Arbeitnehmer und Unternehmen nutzen, so die Mahnung. Das 14-seitige Dokument, das dem Handelsblatt vorliegt, ist das Ergebnis einer monatelangen, schwierigen Kompromisssuche. Deutsche und europäische Arbeitgeberverbände hatten bis zuletzt versucht, kritische Bewertungen der neuen, flexiblen Arbeitswelt zu verhindern. Im Gegenzug hatten Gewerkschaften und Sozialverbände gefordert, das „europäische Sozialmodell“ herauszustellen und Mindeststandards einzuführen.

Die Kommission hat sich für einen Mittelweg entschieden – und ist klaren Empfehlungen ausgewichen. Im Mittelpunkt des Grünbuchs steht nun das Konzept der so genannten „Flexicurity“, also einer Kombination aus „Flexibility“ und „Security“. Dieses Konzept ist bereits auf mehreren EU-Gipfeln diskutiert worden, bisher aber unscharf geblieben. DasGrünbuch solle die Diskussion vorantreiben, sagte EU-Sozialkommissar Vladimir Spidla dem Handelsblatt in Brüssel. Am Ende könnten neue Strategien oder Gesetze stehen, fügte er hinzu. Erste Vorschläge sollen noch unter deutschem EU-Ratsvorsitz Anfang 2007 erarbeitet werden.

„Die Arbeit ändert sich, also muss sich auch das Arbeitsrecht ändern“, betonte Spidla. In den vergangenen Jahren hätten Flexibilisierung und Individualisierung der Arbeit rasant zugenommen. So sei die Zahl der unbefristeten Normalarbeitsverhältnisse 2005 EU-weit auf 60 Prozent zurückgegangen. Demgegenüber stieg der Anteil flexibler oder prekärer Arbeitsverhältnisse auf 40 % – Tendenz steigend. Diese Entwicklung habe zur Folge, dass die Sozialabgaben auf immer weniger Schultern verteilt werden, warnte Spidla: „Nur noch 30 Prozent der Arbeitnehmer tragen die Last der gesamten Gesellschaft“. Auf Dauer sei dies nicht haltbar.

Zudem bestehe „das Risiko, dass ein Teil der Beschäftigten sich in einer Folge von befristeten, gering qualifizierten Jobs mit ungenügender sozialer Absicherung verfängt und so in eine gefährdete Lage gerät“, heißt es im Grünbuch der Kommission. Dieser Gefahr müsse auch die Bundesrepublik begegnen, sagte Spidla. Zwar sei die Debatte über eine Unterschicht für ein reiches Land wie Deutschland schmerzlich. Auch zeigten die Berliner Arbeitsmarktreformen erste Wirkung. Nun gehe es aber darum, entstandene Verunsicherungen zu beseitigen und den Menschen neue Perspektiven zu geben.„Sicherheit macht Flexibilität erst möglich“, sagte Spidla. „Man steigt schließlich auch keine Bergwand hinauf ohne Sicherheitsseil“. Wie ein neues Arbeitsrecht aussehen könnte, das Flexibilität und Sicherheit miteinander vereinbart, ließ er jedoch noch offen. „Wir haben keine fertigen Antworten“, sagte er. Es gebe auch kein Modell, dem Deutschland oder andere EU-Länder unbesehen folgen könnten. „Deutschland kann von Dänemark lernen, aber auch von Österreich, Großbritannien und sogar Tschechien“, so Spidla.Zurückhaltend äußerte sich der Tscheche zum europäischen Sozialmodell. Zwar sei er mit dem früheren EU-Kommissionschef Jacques Delors einig, dass der europäische Binnenmarkt eine „soziale Komponente“ brauche. Auch könne er sich vorstellen, dass Mindestlöhne und andere Sozialstandards sinnvoll sind. Es sei aber nicht die Aufgabe der Kommission, voranzupreschen und den Mitgliedern Vorschriften zu machen. Sollte der deutsche Ratsvorsitz jedoch sozialpolitische Initiativen ergreifen, werde er gern helfen.

Quelle: Handeslblatt

Berufserfahrene Berater und Softwareingenieure sowie Hochschulabsolventen gesucht

Die Capgemini-Gruppe will im kommenden Jahr allein in Deutschland 600 neue Mitarbeiter einstellen. Damit wird die Zahl gegenüber 500 Neueinstellungen im Jahr 2006 nochmals steigen. Etwa die Hälfte sollen berufserfahrene Strategie- und IT-Berater sowie Softwareingenieure sein, die andere Hälfte Absolventen direkt von der Hochschule. „Capgemini wächst mit seinem Dienstleistungsangebot stärker als der Markt. Die geplante weitere Expansion ist gekoppelt an unsere Personalentwicklung. Der Kampf um die Talente ist bereits wieder voll entfacht“, so Antonio Schnieder, CEO Capgemini Zentral-, Süd- und Osteuropa.
Capgemini Consulting legt bei Neueinstellungen deutlich zu

Rund 250 der geplanten 600 Neueinstellungen der Capgemini-Gruppe entfallen auf den Bereich Consulting Services. Für den Management- und IT-Beratungsarm der Gruppe werden im Einzelnen Strategieberater, Prozess- und Applikationsberater sowie Branchenfachleute der Sparten Automobil, Hochtechnologie, Telekommunikation, Energie, Chemie, Logistik, Transport, Finanzdienstleister und Öffentlicher Dienst gesucht. Der größere Teil der neuen Mitarbeiter für Capgemini Consulting wird unter berufserfahrenen Kandidaten rekrutiert, aber auch Hochschulabsolventen mit betriebswirtschaftlichem Know-how profitieren in steigendem Maße von den Recruiting-Aktivitäten.
Technology Services auf Expansionskurs

Auch der zweite Arm der Capgemini-Gruppe in Deutschland befindet sich auf Expansionskurs. Rund 350 neue Mitarbeiter werden für stärker technologie-fokussierte Tätigkeiten gesucht. Etwa 300 Mitarbeiter davon möchte sd&m, die vornehmlich für den Bereich Technology Services zuständige 100-prozentige Capgemini-Tochtergesellschaft, einstellen. Gesucht werden hier für die Individualsoftwareentwicklung sowie Beratung vor allem junge Software-Ingenieure mit Hochschulstudium, IT-Berater und Projektleiter. Weitere 50 Mitarbeiter sollen für die Capgemini Technology Services-Einheit Telco & Mobile Solutions gewonnen werden.

Informationen zu den offenen Stellen unter www.de.capgemini.com/karriere sowie www.sdm.de

15. November 2006

Tourismus-Fachkräfte nach Salzburg gesucht!

Der Wintertourismus ist im Salzburger Land ein florierender Wirtschaftszweig - und einer der größten Arbeitsmärkte in der Nachbarregion. Jedes Jahr sind 6000 Stellen in Gastronomie und Hotellerie zu besetzen.
Etwa ein Drittel davon ist derzeit noch frei und stellt besonders für Arbeitsuchende aus dem Berchtesgadener Land eine Chance auf einen lukrativen Arbeitsplatz dar. Eine grenzüberschreitende Jobbörse für Saisonarbeit bot im Freilassinger Gründerzentrum interessierten Arbeitnehmern wertvolle Informationen.
«Den Personalbedarf können wir im Salzburger Land alleine nicht mehr decken. Vor allem Servicepersonal, Zimmermädchen und Küchenhilfen werden dringend benötigt», erklärte Gerlinde Fuchsberger vom Arbeitsmarktservice (AMS). Deshalb sucht das AMS im Auftrag der Tourismusbetriebe vor allem in Deutschland nach geeigneten Arbeitskräften. Die Jobbörse wurde als Veranstaltung der EU-Initiative Eures Interalp gemeinsam mit den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) Traunstein-Freilassing und der Arbeitsgemeinschaft Integration in den Arbeitsmarkt (AIdA) Berchtesgadener Land durchgeführt.
Die Teilnehmer informierten sich über die spezifischen Arbeitsbedingungen im Tourismus. Motivation, Durchhaltevermögen, Freundlichkeit und vor allem Praxiserfahrungen sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung. Die Arbeitnehmer erwarten neben langen Arbeitszeiten und Zeitdruck aber auch eine relativ gute Entlohnung mit oft zwei zusätzlichen Monatsgehältern, freier Kost und Logis und steuerfreiem Trinkgeld.
«Manche Orte wie Sankt Johann, Kleinarl oder Großarl leben zu beinahe 80 Prozent vom Tourismus. Selbstverständlich haben wir sehr stark die Betriebe im Landkreis im Blickfeld, aber auch der benachbarte österreichische Arbeitsmarkt bietet für unsere Kunden eine große Chance und wir müssen in unserer Euregio auch grenzüberschreitend denken», erklärte Helmut Rechenauer, Teamleiter Markt und Integration von der AIdA BGL. Um diese Chancen zu vergrößern, findet für arbeitsuchende Bezeiher von Arbeitslosengeld II aus dem Landkreis derzeit über das bfz das berufliche Training «Küche und Zimmer» statt, das die Teilnehmer für die Saisonarbeit qualifizieren will. Da zunehmend Gäste aus Osteuropa nach Salzburg kommen, steigt auch der Bedarf an Personal, das bei entsprechender Qualifikation neben Deutsch auch Fremdsprachen wie Russisch beherrscht.
Wer sich auf eine Saisonarbeitsstelle im Salzburger Land bewerben möchte, erhält den entsprechenden Bewerbungsbogen bei der Arbeitsgemeinschaft Integration in den Arbeitsmarkt (AIdA) Berchtesgadener Land, Bahnhofstraße 22, Bad Reichenhall.
Notwendig sind ebenso ein Lebenslauf mit Foto sowie die Angabe einer Telefonnummer.

Quelle: rosenheimer-nachrichten

Sport Scheck - Alles für Sport und Freizeit

14. November 2006

Trends der Personalarbeit

Hewitt-Studie: „1st European HR-Barometer 2005/06Die Personalbereiche in Unter-nehmen müssen derzeit steigenden Erwartungen gerecht werden und dabei weiterhin die Kosten fest im Griff halten. Mehr als die Hälfte der im Rahmen einer Hewitt-Studie befragten Personaler erklären es zum höchsten Ziel ihrer HR-Arbeit, einen Wertschöpfungsbeitrag im Unter-nehmen zu leisten. Von gleicher Bedeutung für die Personaler ist es, die besten Talente auf dem Arbeitsmarkt einzustellen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Dies sind Ergebnisse der Studie „1st European HR-Barometer 2005/06“, die die Managementberatung Hewitt Associates in Kooperation mit dem European Club for human resources (EChr) erstellt hat.

Verbesserungspotenziale sind vorhanden
27 Prozent der Befragten glauben, dass sie ihre Personalarbeit künftig effektiver gestalten müssen. Fast 20 Prozent sind der Meinung, dass in den kommenden Jahren die Personalstrategie stärker aus der Unter-nehmensstrategie abgeleitet werden sollte und knapp 15 Prozent sehen in der Kundenorientierung und dem Management hohes Verbesse-rungspotenzial. „Der Personalarbeit kommt immer stärkere Bedeutung zu. Wollen die Unternehmen hierzulande ihre globale Wettbewerbsfä-higkeit langfristig sichern, muss der HR-Bereich auf allen Ebenen erstklassig sein“, sagt Piotr Bednarczuk, Geschäftsführer der Manage-mentberatung Hewitt Associates.

Mit Talentmanagement zum Erfolg
Mehr als 60 Prozent der Unternehmen erachten Talentmanagement als die Aufgabe der Personalarbeit, die den höchsten positiven Einfluss auf die Gesamtorganisation hat. 45 Prozent schreiben dies dem Nachfolge-management und 44 Prozent der Weiterbildungs- und Entwicklungs-planung zu. Jedoch gaben 39 Prozent aller befragten Unternehmen an, dass die Ziele der HR-Arbeit nicht mit den Zielen der Geschäftsführung übereinstimmen. 36 Prozent sagten, dass es diese Unterschiede in der Vergangenheit gab. Lediglich 25 Prozent der Unternehmen sehen die Ziele der HR-Arbeit in den Zielen der Unternehmensleitung gespiegelt.

IT-Systeme vor HR-Wissen
Für 48 Prozent der befragten Unternehmen ist für eine erfolgreiche HR-Arbeit ein HR-bezogenes IT-System genauso wichtig wie geschäfts-orientiertes Know-How. 34 Prozent werten die Bereitstellung finanzieller Mittel als den Erfolgsfaktor ihrer Arbeit. HR-spezifische Kenntnisse erachten nur noch 16 Prozent der befragten Unternehmen als Schlüssel-faktor für den Erfolg in der Personalarbeit. Im Rahmen dieser Studie befragte Hewitt 45 Unternehmen in Europa, die zusammen mehr als eine Million Mitarbeiter beschäftigen. 75 Prozent der Unternehmen sind in den Wachstumsmärkten tätig. Die Hälfte aller befragten Unternehmen plant für das Jahr 2006 Neueinstellungen.

Für Rückfragen zur Studie „1st European HR-Barometer 2005/06“ steht Ihnen Herr Dr. Piotr Bednarczuk gerne zur Verfügung. Tel.: 0611 92883-115; E-Mail: piotr.bednarczuk@hewitt.com.

Gerne können Sie den kompletten Ergebnisbericht bei Jasmin Bischoff unter jasmin.bischoff@hewitt.com bestellen.

Kontakt:
Hewitt Associates GmbH
Dantestraße 4 – 6
65189 Wiesbaden
Jasmin Bischoff
Tel.: 0611 92883-115
Fax: 0611 92883-196
Jasmin.Bischoff@hewitt.com

Pressekontakt:
Kienbaum Kommunikation
Ahlefelder Str. 47
51645 Gummersbach
Simone Schuwerk
Tel.: 02261 703-633
Fax: 02261 703-639
Simone.Schuwerk@kienbaum.de

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12. Oktober 2006

Deutsche Post: Führend bei der Gleichstellung von Frauen

Unternehmen erhält Prädikat Total E-Quality

Die Deutsche Post hat das Prädikat "Total E-Quality" erhalten. Damit zeichnet der gleichnamige Verein das Unternehmen unter anderem für die vorbildliche Förderung von Frauen in Führungspositionen aus. Rund die Hälfte der Beschäftigten bei der Deutschen Post, einem der größten Arbeitgeber für Frauen hierzulande, sind weiblich. Der Brief-, Paket- und Expressdienstleister ist bereits in den Jahren 2000 und 2003 mit dem seit 1996 verliehenen Prädikat ausgezeichnet worden.

Walter Scheurle, Personalvorstand der Deutschen Post World Net, bezeichnete partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Chancengleichheit in Führungspositionen als wichtige Teile der Unternehmenskultur des Konzerns. "Die Deutsche Post engagiert sich schon seit Jahren bei der Gleichstellung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", sagte Scheurle bei der Prädikatsvergabe in Frankfurt/Main. "Dieser Bereich war bereits ein selbstverständlicher Teil unserer Personalpolitik, lange bevor es gesetzliche Regelungen dazu gab." Neben dem Aspekt der Förderung weiblicher Führungskräfte waren die breit gefächerten Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung der Arbeitszeit im Unternehmen ein weiterer Grund für die Auszeichnung. Außerdem gewährt die Deutsche Post während der Elternzeit über den gesetzlichen Anspruch hinaus betriebliche Sozialleistungen. Die Gleichstellung wird bei der Deutschen Post kontinuierlich betrieben. So wurden die Maßnahmen, die bei der Prädikatsverleihung 2003 geplant waren, inzwischen umgesetzt - ein zusätzliches Kriterium, das Prädikat wiederholt an die Deutsche Post zu vergeben.

Quelle: www.dpwn.de

Gewerkschaften kritisieren Zersplitterung Länder wollen Arbeitszeit an Sonn- und Feiertagen selbst regeln

Mehrere Bundesländer haben sich entschlossen, die mit dem Ladenschluss verbundene Frage der Arbeitszeiten an Sonn- und Feiertagen selbst zu regeln. Nach einer Umfrage des Handelsblattes planen Hessen, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen bereits eigene Regelungen. Die Gewerkschaften üben Kritik an Zersplitterung der Gesetzgebung.

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03. Oktober 2006

ELTERNGELD lässt aus Kinderwunsch Kinderwirklichkeit werden

Anlaesslich ihrer Rede im Bundestag zur 2./3. Lesung des Gesetzes zur Einfuehrung des ELTERNGELDes erklaert die stellvertretende Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion fuer Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks:

Mit der heutigen Verabschiedung des Gesetzes zur Einfuehrung des ELTERNGELDes geben wir eine Antwort auf veraenderte Lebenswirklichkeiten und Lebenswuensche von jungen Frauen und Maennern. Der von der SPD in den letzten Jahren eingeschlagene Kurs einer modernen, nachhaltigen und sozial gerechten Familienpolitik wird damit in der Grossen Koalition fortgesetzt. Das ELTERNGELD ist ein zentrales familienpolitisches Projekt der SPD und Baustein einer zukunftsorientierten Familienpolitik.

Mit dem Kernelement des ELTERNGELDes, der Einkommensersatzleistung, ermoeglichen wir Eltern, sich in den ersten Lebensmonaten ihres Kindes die gewuenschte Zeit fuer die Betreuung ohne finanzielle Sorgen zu nehmen.

Das ELTERNGELD gewaehrt unabhaengig vom Partnereinkommen einen finanziellen Ausgleich fuer den betreuenden Elternteil. Insbesondere fuer Muetter bedeutet dies eine wirtschaftliche Selbststaendigkeit innerhalb der Partnerschaft. Des Weiteren bietet es einen hoeheren Anreiz, nach der Kinderphase schneller als bisher in den Beruf zurueckzukehren. Die neue Regelung des Geschwisterbonus verstaerkt diesen Anreiz.

Auch allein Erziehende profitieren von dem ELTERNGELD, weil es ihnen wirtschaftliche Eigenstaendigkeit bei einer Erwerbsunterbrechung sichert.

Durch die Partnermonate geben wir Vaetern mehr Moeglichkeiten, sich partnerschaftlich an der Kinderbetreuung zu beteiligen. Durch die Einkommensersatzleistung gewinnen Eltern mehr Wahlfreiheit hinsichtlich ihrer Elternrolle, es gibt nun eine echte Alternative zur traditionellen Rollenaufteilung. Das ELTERNGELD ist ein wichtiges gleichstellungspolitisches Instrument, das auch Kindern zugute kommt. Kinder brauchen Muetter und Vaeter.

Ein umfassender Mix aus Zeit, unterstuetzender Infrastruktur und Geld traegt dazu bei, dass aus dem Kinderwunsch junger Paare wieder mehr Kinderwirklichkeit wird. Nur in einem breit angelegten gesellschaftlichen Buendnis gelingt es, Deutschland zu einem der kinder- und familienfreundlichsten Laender zu gestalten. Kinder und Familien muessen willkommen sein.

© 2006 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de

05. September 2006

Talente im Visier

Die Talente gehen aus und wer mit einem MBA Studium in der Tasche auf Bewerbungstour geht, der kann sich freuen. Viele Unternehmen werben derzeit aktiv um MBA Absolventen. Unternehmen haben Ihre Hausaufgaben gemacht und investieren in MBA Absolventen. Vielen Consultingfirmen gehen sehr aktiv auf die Talente zu. Geschäftsführer und Personalleiter sind wieder selber aktiv unterweges.

Jahresgehälter von MBA Absolventen.


Mba2

01. September 2006

Was kostet Arbeit?

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes zahlten im Jahr 2004 die Arbeitgeber im Produzierenden Gewerbe und in den marktbestimmten Dienstleistungsbereichen pro 100 Euro Bruttolohn und -gehalt im Durchschnitt zusätzlich gut 33 Euro Lohnnebenkosten. Davon entfielen 20 Euro auf die Arbeitgeberpflichtbeiträge zur Sozialversicherung, 6 Euro auf die betriebliche Altersversorgung, knapp 3 Euro auf die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und im Mutterschutz, rund 2 Euro auf Kosten des Personalabbaus sowie fast 3 Euro auf sonstige Lohnnebenkosten. Diese Ergebnisse stammen aus der Arbeitskostenerhebung 2004, die der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, heute bei einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt hat.

Auch in den Nachbarstaaten der Bundesrepublik Deutschland prägen die Sozialsysteme die Lohnnebenkosten: Im Produzierenden Gewerbe und in den marktbestimmten Dienst­leistungsbereichen zahlten im Jahr 2004 die Arbeitgeber in den Niederlanden 32 Euro und in Polen 25 Euro Lohnnebenkosten zusätzlich zu je 100 Euro Bruttolohn. Dabei hatten die Arbeitgeberpflichtbeiträge zur Sozialversicherung in Polen mit 18 Euro ein ähnliches Niveau wie in Deutschland, während die – nicht gesetzlich vorgeschriebene – betriebliche Altersversorgung dort kaum eine Rolle spielt. Anders in den Niederlanden: Dort kostete die betriebliche Altersversorgung mit 10 Euro je 100 Euro Bruttolohn die Arbeitgeber etwa genau so viel wie die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (11 Euro je 100 Euro Bruttolohn).
In Deutschland sind im Produzierenden Gewerbe zwischen 2000 und 2004 die Lohnnebenkosten mit jährlich 3,1% stärker gestiegen als die Bruttolöhne und -gehälter mit 2,6%. Das kann vor allem auf das starke Wachstum der betrieblichen Altersversorgung zurückgeführt werden, für die in diesem Zeitraum jährlich 7,9% mehr aufgewendet wurde. Der starke Zuwachs ist eine Auswirkung des zum 01.01.2002 in Kraft getretenen Altersvermögensgesetzes, das den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung gibt.
Für Deutschland wurden für das Jahr 2004 im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich Arbeitskosten von durchschnittlich 28,18 Euro je geleistete Arbeitsstunde ermittelt. Im Verarbeitenden Gewerbe betrugen die Arbeitskosten 31,15 Euro gegenüber 28,78 Euro im Jahr 2000, das Ergebnis eines durchschnittlichen jährlichen Wachstums von 2,0%. In der Europäischen Union stiegen die Arbeitskosten in diesem Zeitraum nach vorläufigen Ergebnissen jährlich um 2,8% und damit jedes Jahr durchschnittlich um 0,8%-Punkte stärker.
In kleinen Unternehmen in Deutschland werden im Durchschnitt niedrigere Löhne gezahlt als in großen, wobei die Spreizung der Arbeitskosten zwischen Klein- und Großunternehmen in den letzten Jahren zugenommen hat. Im Produzierenden Gewerbe erreichten im Jahr 2004 kleine Unternehmen mit 10 bis unter 50 Arbeitnehmern mit 21,44 Euro je Stunde nur 52% des Niveaus der Arbeitskosten der Unternehmen mit 1 000 und mehr Arbeitnehmern (37,37 Euro). Im Jahr 2000 waren es 54%, 1992 noch 64%.
Weitere Ergebnisse zu Höhe, Struktur, regionalen Unterschieden und Entwicklung der Arbeitskosten enthält die Pressebroschüre "Was kostet Arbeit in Deutschland – Ergebnisse der Arbeitskostenerhebung 2004", die unter http://www.destatis.de kostenlos heruntergeladen werden kann.

31. August 2006

Der Kampf der Geschlechter Neue Untersuchungen von databyte ergeben, dass Frauen aktuell rund 15 Prozent der Geschäftsführer und Inhaber in deutschen Unternehmen stellen.

Die altehrwürdige Debatte um Arbeits- oder Hausfrauenkarriere dauert an. Allerdings sind Frauen in den Chefetagen mit rund 15% noch immer prozentual unterrepräsentiert: Dies belegen Zahlen der databyte GmbH, einem führenden Anbieter von Wirtschaftsdaten. Die ‚Frauenquote’ bei den Inhaberinnen liegt dabei mit über 23% deutlich höher als die der Geschäftsführerinnen mit 14%, aber immer noch weit unter den allgemein angestrebten 50%.


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In der aktuellen Studie betrachtet databyte die Geschlechterverteilung von Entscheidern in rund 800.000 handelsregisterlich eingetragenen Unternehmen. Die über 1 Million Funktionen als Geschäftsführer, geschäftsführender Gesellschafter und Inhaber wurden zusätzlich auch nach Branchenzugehörigkeit der Unternehmen statistisch ausgewertet: Zu den Frauendomänen, in denen das weibliche Geschlecht überdurchschnittlich viele Führungspositionen einnimmt, zählen der Einzelhandel und das Dienstleistungs- und Bekleidungsgewerbe. Die Männer liegen dagegen insbesondere in den Branchen Energieversorgung, Maschinenbau und Baugewerbe unangefochten an der Spitze. Die aktuellen Kennzahlen basieren auf der Datenbank TopFlow. Enthalten sind etwa zwei Millionen detaillierte Firmenprofile und jeden Monat rund 80.000 selektierbare Veränderungen unter anderem aufgrund von Insolvenzen, Sitzverlegungen und Umfirmierungen.


Pressekontakt:

Silke Venker
databyte GmbH
Seelandstr. 14-16
23569 Lübeck

Tel.: 0451 / 30 77 442
Fax: 0451 / 30 77 444

venker@databyte.de
http://www.databyte.de/

24. August 2006

2006: Weiterhin niedrige Krankenstände - längere Lebensarbeitszeit muss Trend nicht stoppen - nur psychische Erkrankungen nehmen weiter zu

Der Trend niedriger Krankenstände der letzten Jahre setzt sich auch in den ersten sechs Monaten 2006 fort: BKK Erhebungen weisen für das erste Halbjahr 2006 einen ebenso niedrigen Krankenstand wie im Vorjahreszeitraum auf (für Januar bis Juni 2006 und 2005 jeweils 3,6 Prozent). Für das gesamte Jahr 2006 lassen sich somit wieder äußerst geringe Ausfallzeiten der Beschäftigten erwarten.


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23. August 2006

Neue Jobs für den Personalchef

Damit, Mitarbeiter einzustellen, ist es nicht getan. Die Arbeit ballt sich anderswo: Stellen sollen passgenau besetzt, Personal beurteilt, individuell honoriert, geführt, qualifiziert und - wenn nötig - sozialverträglich wieder abgebaut werden.

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22. August 2006

Stimme ist wichtiges Kriterium für Karriere

Studie zeigt: Karriereanwärter mit guter Stimme werden vorgezogen

Eine neue Studie des Netzwerks stimme.at zeigt den steigenden Einfluss von Stimme und Sprechweise auf Karriereentscheidungen. Stimme sorgt machtvoll, aber unbewusst für Faszination, Sympathie und Durchsetzungsvermögen bei Medienauftritten, Präsentationen, am Telefon und im Kundenkontakt. Den größten Unmut rufen mangelnde Stimme und Sprechweise bei Präsentationen, Vorträgen, Bewerbungsgesprächen, Sitzungen und Schulungen hervor.


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17. August 2006

Human Resources - Haben Sie auch Angst?

Da sitze ich nun und genieße meinen morgendlichen Kaffee und muss da in der Welt lesen, dass wir alle Angst haben!
Natürlich haben wir Angst! Vor Krankheit und Krieg und was sonst noch unsere Idylle so stören könnte.
Ja, lieber Nachbar- der Rasenmäher stört heute die Idylle, aber Angst?

Das Thema, ist wohl doch etwas ernster als ich dachte. Es geht um rd. 100 Milliarden Euro jährlich, welche Unternehmen verlieren, weil Ihre Mitarbeiter Angst haben.
Nicht was Sie jetzt denken- Angst wegen .... sondern Angst wegen:

Krankheit und Unfall 78,6%
Arbeitsplatzverlust 74,2%
Konkurrenten 63,2%
Fehler zu machen 56,2 %
Innovationen 53,2%
Fehlinformationen 52,6%
Wertschätzungsverlust 50,1%!

Die Leistungsfähigkeit sinkt um rd. 20% Prozent!
Nun, was soll man dazu noch sagen! Man muss nicht die hohe Kunst der Mathematik kennen, um zu erahnen, warum und weshalb es Unternehmen "vorsichtig ausgedrückt" schlecht geht.
Wir werden heute auch nicht die Zahl errechnen, die uns die Produktivität bei geschätzten 220 Arbeitstagen anzeigt.

Ja, auch ich habe Angst- das sich meine Kunden und Brötchengeber gerade in Angst wiegen.
Was passiert dann eigentlich mit meinem Angebot- oder mit meiner Rechnung oder.......?

Auf einen angstfreien Arbeitstag!

14. August 2006

Echtzeit Kommunikation auf Ihrer Online Stellenanzeige!

Stellen Sie sich vor: Sie gestalten und konfigurieren eine Online Stellenanzeige und platzieren diese in einem der vielen Portale oder selber auf Ihrer Website. Und dann, nehmen Sie in Echtzeit Kontakt zu allen Besuchern Ihrer Online Stellenanzeige auf.
Das gesamte Potential bei Online-Stellenanzeigen wird laengst nicht ausgenutzt. Immer wieder brechen Interessenten den Bewerbungsprozess ab, weil Unklarheiten bestehen und keine unmittelbare Antwort verfügbar ist. Menschen bewerben sich auch deshalb immer noch am liebsten bei Menschen; für die meisten Anbieter rechnet sich jedoch kein Callcenter. Die Loesung heißt talentplug, ein Online-Service der textbasierten Chat in jede Website einbinden kann und damit persoenliche Kommunikation etabliert. Anders als am Telefon kann der talentplug®-Operator viele Anfragen parallel handhaben. Niedrige Kosten sind das Ergebnis und persönlicher Service wird so wieder bezahlbar. Integrierbar in jede private oder Firmen-Website, oder Online Stellenanzeige wird die Verbindung zum talentplug®-Server hergestellt. Die Integration erfolgt mittels Kopieren einer Zeile HTML Code in den jeweiligen Online Inhalt. Der Operator des Anbieters sieht in seinem talentplug®-Cockpit alle aktuellen Besucher, deren Aktionen und oft deren Identität sowie die gesamte Gespraechshistorie. Beide Seiten können die Kommunikation eröffnen: Der Besucher, sobald er Unterstützung braucht, der talentplug®-Operator pro aktiv. Die Kommunikation läuft ohne Verzoegerung im Web Browser. Selbst Dokumente und Web-Inhalte können dabei übergeben werden.

Egal auch, wo der Operator sich gerade aufhält: im Büro, im Home-Office oder im Hotel: Internet-Zugang und Browser reichen aus, um potentielle Bewerber aktiv zu unterstuetzen. Die Installation zusaetzlicher Software entfällt. Um auch große Besucherzahlen angemessen betreuen zu können, ist die Anzahl der Operatoren/Cockpits unbegrenzt aufrüstbar, ebenso wie jeder Operator eine beliebige Anzahl Kunden bedienen und diese bei Bedarf auch an andere Operatoren weiterleiten kann. Mittels vorgefertigter Antworten kann ein Operator schnell auf die meisten Fragen reagieren und kann dadurch noch effizienter arbeiten. Verschiedene Ansichten im talentplug® Cockpit ermöglichen eine übersichtliche Darstellung und Verwaltung der Besucher. Die Software kann an das jeweilige Firmendesign angepasst werden.

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11. August 2006

Falsche Selbsteinschätzung führt zu Jobfrust

Viele Beschäftigte machen sich mit ihren Fähigkeiten und beruflichen Zielen etwas vor, meint Personalberater Lahm in der Netzeitung. Die Folge ist berufliche Unzufriedenheit oder die ständige Flucht in einen anderen Job.


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08. August 2006

Arbeitskosten Fast 28 Euro pro Stunde

Die westdeutschen Industrieunternehmen mussten im Jahr 2005 für jede Arbeiterstunde 27,87 Euro aufwenden. Nur in Norwegen (29,45 Euro) und Dänemark (28,33 Euro) waren die industriellen Arbeitskosten noch höher.


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03. August 2006

GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ Stückwerk für den Bundespräsidenten

Monatelang hatten sich Union und SPD über das Gleichbehandlungsgesetz gestritten. Nun liegt es dem Bundespräsidenten vor - und steckt voller Fehler. Ironie der Geschichte: Horst Köhler wird es wohl unterschreiben müssen.


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Human Resources - Unruhige Zeiten

Deutschland steht vor einem Rekordjahr an Fusionen über Firmenübernahmen. Für Mitarbeiter und Unternehmen birgt das Risiken, aber auch Chancen. Juristen, Personalberater und weitere Experten beantworten die zehn wichtigsten Fragen.


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01. August 2006

Scheiff löst Jacobs als Konzernleiter bei Adecco ab

Vor seinem Wechsel zu Adecco war der 54-jährige Scheiff beim deutschen Fachkräftevermittler DIS tätig, der inzwischen von Adecco übernommen wurde. Von DIS kommt auch der neue Finanzchef Dominik de Daniel.

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