35 Einträge der Kategorie Personalleasing"

12. Dezember 2006

Adecco plant Zukäufe in Deutschland

Der schweizerische Zeitarbeitskonzern Adecco SA will in Deutschland zukaufen. "Der deutsche Markt ist stark in Bewegung. Das beobachten wir sehr genau. Wenn wir eine Perle finden, schlagen wir zu", sagte Adecco-Deutschland-Chef Uwe Beyer der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). Zuletzt hatte Adecco in Deutschland den Düsseldorfer Spezialanbieter Deutscher Industrie-Service (DIS) übernommen. Beyer zufolge werden Adecco nahezu wöchentlich Unternehmen angeboten. "Mit einigen davon sind wir in Gesprächen", sagte der Adecco-Manager.

Auf der Einkaufsliste stehen insbesondere Anbieter, die hochqualifizierte Arbeitskräfte vermitteln, also beispielsweise Ingenieure, Ärzte, IT-Experten oder Finanzberater. "In diesem Bereich haben wir trotz der Übernahme des DIS Rekrutierungsprobleme und können gerade mal die Hälfte der Nachfrage befriedigen", sagt Beyer. Das koste sein Unternehmen viel Geld. "Wir könnten viel mehr Umsatz machen."

Weltmarktführer Adecco ist den Angaben zufolge in Deutschland hinter dem niederländischen Konzern Randstad die Nummer Zwei. "Das wird sich bald ändern",so Beyer. Spätestens 2008 soll Randstad überholt werden. 2006 steigt der Umsatz von Adecco Deutschland Beyer zufolge auf 470 Mio Euro. Das sind 30% mehr als im Vorjahr. Für 2007 erwartet Beyer ein Umsatzwachstum in der Größenordnung von 20%.

Webseite: http://www.welt.de/

10. November 2006

Investieren Sie in Zeitarbeit

 Fachpersonal verzweifelt gesucht

Zeitarbeit ist ein gutes Geschäft. Vor allem die Vermittlung von Fachkräften lässt bei den Anbietern die Kassen klingeln. Auf welche Unternehmen sollten Anleger setzen?

Weltmarktführer im Bereich der Zeitarbeit ist die Schweizer Firma Adecco. Lange setzte das Unternehmen vor allem auf den Massenmarkt, also auf die Vermittlung von Industriearbeitern und Bürokräften. Dieser Bereich macht bis jetzt rund 78 Prozent des Gesamtumsatzes aus, der im letzten Jahr bei umgerechnet 18,3 Milliarden Euro lag. Auch in Zukunft wird dieser Geschäftszweig die zentrale Säule von Adecco bleiben. Der neue Vorstandschef Dieter Scheiff kündigte jedoch an, dass dieses Geschäft zukünftig kostengünstiger betrieben werden soll. Die längere Bindung der Arbeitskräfte an Adecco und eine zentrale Abrechnung in den einzelnen Ländern sollen zur Kosteneinsparung beitragen. Zudem hat Adecco mit der Übernahme des deutschen Wettbewerbers DIS den ersten Schritt in eine wachstumsstarke Zukunft gemacht. DIS ist spezialisiert auf die Vermittlung von Fachkräften und die verspricht nicht nur ein größeres Wachstum, sondern auch deutlich höhere Margen. Zum Vergleich: Von 2004 auf 2005 steigerte Adecco den Umsatz um 6,2 Prozent. Bei DIS erhöhten sich die Erlöse um fast 19 Prozent. Während Adecco im Geschäftsjahr 2005 eine Gewinnmarge von 3,4 Prozent erzielte, lag diese bei DIS mit über 14 Prozent mehr als viermal so hoch. Die Zahlen, die Adecco jüngst für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt hat, verdeutlichen bereits, dass sich die DIS-Übernahme für Adecco auszuzahlen scheint: Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent auf 5,3 Milliarden Euro, der Nettogewinn kletterte sogar um 38 Prozent auf 164 Millionen Euro. Die Gewinnmarge legte auf 4,6 Prozent zu. Die Adecco-Aktie hat seit August bereits ordentlich zugelegt. Dennoch lässt die aktuelle Bewertung noch Spielraum nach oben. Auf Basis der Schätzungen für das kommende Jahr weist Adecco ein Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von 0,4 und ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 15 auf. Für einen Weltmarktführer wäre auch eine höhere Prämie durchaus gerechtfertigt. Konservativ eingestellte Anleger, die in die Boombranche Zeitarbeit investieren wollen, kommen an dem Adecco-Papier nicht vorbei.
Teurer Spezialist

Das Online-Depotkonto der DAB bank

Auf der britischen Insel, einem Mekka der Zeitarbeit, hat die Firma Michael Page die Branche fest im Griff. Das Unternehmen, das sich voll und ganz auf die Vermittlung von Fachkräften spezialisiert hat, setzt auf Kontinuität. Auf Vorstandschef Terry Benson, der das Unternehmen 16 Jahre lang leitete, folgte im April Steve Ingham. Auch er ist bereits seit fast 20 Jahren im Unternehmen und hat angekündigt, die in der Vergangenheit erfolgreiche Unternehmensphilosophie auch in der Zukunft fortzusetzen. Und die sieht vor allem Wachstum auf organische Weise vor. Akquisitionen plant Ingham ebenso wenig wie den logisch erscheinenden Zusammenschluss mit einem größeren Wettbewerber. Warum auch? Schließlich hat Michael Page bewiesen, dass das Unternehmen auch alleine wachsen kann. Und zwar durchschnittlich um rund 20 Prozent pro Jahr in den letzten 15 Jahren. Die Qualität, die Michael Page nicht nur in Form seines hochqualifizierten Fachpersonals verkörpert, hat ihren Preis: Auf Basis der 2007er-Schätzungen errechnet sich ein KUV von 1,8 und ein KGV von 17. Die Aktie hat in den letzten Monaten bereits eine beachtliche Performance gezeigt und notiert aktuell nur knapp unter dem Allzeithoch vom Mai dieses Jahres. In diesen Regionen könnte die Luft für das Papier dünn werden. Anleger sollten deshalb vor einem Einstieg einen Rücksetzer abwarten.
Schwedischer Geheimtipp

Ein wenig bekannter Vertreter aus dem Bereich Zeitarbeit ist die schwedische Firma Proffice. Das Unternehmen mit Sitz in Stockholm hat sich auf die Vermittlung von Arbeitskräften in Skandinavien fokussiert – und macht damit gute Geschäfte: 2005 erreichte Proffice die Gewinnzone und erzielte bei einem Umsatz von umgerechnet 263 Millionen Euro ein Plus von knapp 0,07 Euro je Aktie. Für das laufende Jahr gehen die Analysten von einem Umsatz in Höhe von rund 304 Millionen Euro und einem Gewinn von neun Cent je Anteilschein aus. Dies entspräche einer Steigerung beim Umsatz von knapp 16 und einem Gewinnplus von etwa 29 Prozent. Ähnliche Wachstumsraten prognostizieren die Experten auch für die kommenden drei Jahre.
"Zeit ist Geld"

Unter den Zeitarbeitsfirmen ist Adecco der Top-Tipp für konservative Anleger. Die Aktie von Michael Page ist gut, aber aktuell zu teuer und zudem korrekturgefährdet. Investoren, die eine etwas höhere Risikobereitschaft mitbringen, können bei Proffice zuschlagen. Die Schweden versprechen für die kommenden Jahre ein rasantes Wachstum.

Quelle: deraktionär

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Adecco will weiter zukaufen

Von der Idee, eine Festanstellung lebenslang zu haben, müssen sich die Deutschen einfach verabschieden", sagte der Adecco-Deutschland-Chef. Vor allem ältere Arbeitnehmer würden von der Zeitarbeit profitieren. Viele Firmen hätten gemerkt, dass sie alte erfahrene Mitarbeiter in ihrem Unternehmen brauchen und würden diese über Zeitarbeit wieder zurück in die Firma holen.
Großen Bedarf sieht Beyer für Zeitarbeiter in den Bereichen Gesundheit und IT. Deshalb plane der Personaldienstleister Zukäufe. "Wir sind in der wirtschaftlich guten Situation, uns auf dem Markt umzuschauen und Firmen zu kaufen. Dabei wollen wir keinen Generalisten erwerben, sondern Experten aus den Bereichen Medical Care und IT." Denkbar sei im IT-Bereich ein 

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Rekrutierungspartner aus Osteuropa, der die Informatiker nach Deutschland vermittelt. Da die Krankenhäuser unter einem enormen Kostendruck stehen würden, seien ausgeliehene Krankenschwester oder Pfleger ebenfalls gefragt wie noch nie.
Insgesamt werden auf dem Markt die großen Zeitarbeitsfirmen immer mehr kleinere Personaldienstleister kaufen, die sich auf bestimmte Branchen und hochqualifizierte Arbeitnehmer spezialisiert haben, prognostizierte Beyer. Adecco hat erst in diesem Jahr den Rivalen DIS erworben, Randstad hat die Bindan-Gruppe gekauft - beide Anbieter sind Spezialisten für qualifizierte Arbeitnehmer. "Der Markt in Deutschland ist noch viel zu zersplittert. Das wird sich ändern."

Quelle: ftd

09. November 2006

Adecco entdeckt die Fachkräfte

Adecco steigert Quartalsgewinn um 38 Prozent!

Für den Schweizer Personaldienstleister Adecco zahlt sich die zunehmende Konzentration auf die Fachkräftevermittlung aus.

Mit dem zusätzlichen Rückenwind einer guten Konjunktur steigerte der Konzern im dritten Quartal 2006 den Gewinn gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 38 Prozent auf 164 Millionen Euro und der Umsatz wuchs um elf Prozent auf 5,33 Milliarden Euro. Der neue Konzernchef Dieter Dieter Scheiff konnte damit am Freitag einen über den Analystenschätzungen liegenden Quartalsabschluss vorlegen, den die Börse mit einem Kursanstieg von mehr als drei Prozent quittierte. Für die Zukunft ist Adecco zuversichtlich. Die aktuellen Rahmenbedingungen und die Schlüsselindikatoren für den weltweiten Personalvermittlungsmarkt "weisen auf eine günstige Entwicklung der Branche hin", so Adecco.

Im wichtigsten Markt Frankreich hat der Konzern weiter aufgeholt, nachdem der weltweite Branchenführer gegenüber Konkurrenten wie Vedior ins Hintertreffen geraten war. Der Umsatzwachstum, im Berichtsquartal bei zehn Prozent auf 1,82 Milliarden Euro, hat sich über die vergangenen drei Quartals beschleunigt. Im ersten Quartal hatte Adecco lediglich um drei Prozent zugelegt und sich im zweiten Jahresviertel dann auf acht Prozent gesteigert. Allerdings kämpft Adecco in Frankreich weiter mit der Profitabilität. Während die Bruttomarge im Konzern im dritten Quartal in erster Linie dank der übernommenen deutschen DIS um 40 Basispunkte auf 17,2 Prozent verbesserte, sank sie in Frankreich zwar langsamer als im Vorquartal aber immer noch um 30 Basispunkte. Die operative Marge des Frankreich-Geschäfts lag bei 4,1 Prozent und blieb damit dank Kostensenkungen nach den Worten von Scheiff "weitgehend stabil".Der ganze Konzern kam bei einem um 31 Prozent auf 243 Millionen Euro erhöhten Betriebsgewinn auf eine Marge, die sich auf 4,6 Prozent von 3,9 Prozent verbesserte.Adecco bestätigte seine mittelfristigen Ziele und geht weiterhin von einem jährlichen Umsatzwachstum von durchschnittlich mindestens sieben bis neun Prozent und einer Verbesserung der Betriebsgewinnmarge auf über fünf Prozent bis 2009 aus.In den USA, wo der Konjunkturzyklus im weltweiten Vergleich am weitesten fortgeschritten ist, konnte Adecco den Umsatz um drei Prozent und die Betriebsmarge auf 4,4 Prozent von 3,9 Prozent im Vorjahr steigern.

Die Adecco-Aktien reagierten auf den Quartalsabschluss mit einem Kurssprung um 3,3 Prozent auf 78,95 sfr. Seit Jahresanfang haben die Titel gut ein Viertel hinzugewonnen.

Quelle: Adecco

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01. November 2006

Adecco bietet Absolventen eine Perspektive - Anspruchsvolle Berufserfahrung anstatt Dauerpraktika

Fulda, 30. Oktober 2006 - Nach Angaben des weltweit größten Personaldienstleisters Adecco richtet sich ein Viertel der zurzeit offenen Stellen des Unternehmens an Hochschulabsolventen. "In allen spezialisierten Bereichen suchen wir qualifizierten Nachwuchs wie IT-Fachkräfte, Ingenieure, Finanzexperten sowie für medizinische und wirtschaftliche Berufe", sagt Uwe Beyer, Geschäftsführer von Adecco Deutschland. Beim Personaldienstleister finden Jobeinsteiger vielfältige berufliche Startmöglichkeiten und die Chance, Berufserfahrung ohne Praktika zu sammeln. Fit für die Karriere Anstatt nach dem Studium von einem Praktikum ins nächste zu gehen, verkennen Berufseinsteiger oftmals die Perspektiven, die sich ihnen bei einem Personaldienstleister stellen. Adecco bietet jungen qualifizierten Nachwuchskräften eine Festanstellung und die Möglichkeit, in Einsätzen bei den Kundenunternehmen des Personaldienstleisters verschiedene Branchen und Arbeitgeber kennen zu lernen. Gerade in der Startphase der Karriere können Berufseinsteiger ihre Präferenzen und Berufsziele überprüfen. Angst um den nächsten Arbeitsvertrag wie im Praktikum müssen Einsteiger nicht mehr haben. In kurzer Zeit lernen Absolventen die Alltagspraxis bei unterschiedlichen Unternehmen kennen, sammeln praktische Qualifikationen und bekommen Arbeitsroutine. "Sie sind nach wenigen Einsätzen in verschiedenen Unternehmen besser ausgebildet, als sie das mit einer immer gleich bleibenden Tätigkeit wären", sagt Uwe Beyer. Zudem zeigen sie eine hohe soziale Kompetenz, da sie sich immer wieder auf neue Teams und Kollegen einstellen. Adecco hat das Ziel, Nachwuchskräfte über ihre gesamte Karriere hinweg zu begleiten und ihnen beratend zur Seite zu stehen. Hat ein Bewerber im Einsatz jedoch seinen Wunscharbeitgeber gefunden, stehen die Chancen auf eine Übernahme nicht schlecht: Bei kaufmännischen Qualifikationen beispielsweise werben die Kundenunternehmen qualifizierte Mitarbeiter bereits nach ein bis zwei Einsätzen ab. Über Adecco Adecco S.A. ist Weltmarktführer für Personaldienstleistungen mit Hauptsitz in der Schweiz. Das Fortune-500-Unternehmen verfügt über ein weltweites Netzwerk von 33.000 Mitarbeitern und 6.600 Niederlassungen in mehr als 70 Ländern. Jeden Tag vermittelt Adecco den Kontakt zwischen 700.000 Arbeitskräften und mehreren hunderttausend Firmenkunden. Über die individuelle Unterstützung bei der persönlichen Karriereplanung erhalten rund vier Millionen Menschen weltweit neue berufliche Perspektiven. In Deutschland betreuen mehr als 260 bundesweite Niederlassungen und Job-Center rund 20.000 Mitarbeiter und mehr als 10.000 Firmenkunden. Adecco bietet nicht nur Personalvermittlung, Zeitarbeit und Outcourcing. Arbeitsmarktexperten aus speziellen Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften stehen Unternehmen und Arbeitnehmern für die professionelle Beratung rund um den Personalbedarf und die Karriereplanung zur Verfügung. Beispielsweise können Unternehmen den Geschäftsbereich “HR Consulting - Aging Workforce" bei Fragen zum demographischen Wandel kontaktieren. Weitere Informationen: www.adecco.de Kontakt für Pressefragen: Adecco: Tanja Siegmund Pressesprecherin Adecco Personaldienstleistungen GmbH Telefon: 0661 - 93 98 233 E-Mail: tanja.siegmund@adecco.de

23. Oktober 2006

Personalvermittler Adecco will Fachkräfte-Arbeitsmarkt aufrollen

Zürich (dpa) Zeitarbeit war viele Jahre vor allem etwas für Aushilfen. Dieses Bild wandelt sich. Der weltgrößte Personaldienstleister Adecco ist gerade dabei, seine Orientierung und sein Image dauerhaft zu verändern. Gefragt überall auf der Welt sind Spezialisten. So gefragt, dass der Bedarf kaum befriedigt werden kann. Zeitarbeit könnte im Rahmen neuer Arbeitsmarktmodelle sogar vielleicht einmal die Regel werden. Nur etwa 150 Mitarbeiter sitzen in der Adecco-Zentrale im Vorort Glattbrugg bei Zürich. Die Schweiz bietet gute Arbeitsbedingungen für den Weltmarktführer, heißt es bei dem Personalriesen dazu.

Adecco - das ist ein Konzern, der nach eigenen Angaben Tag für Tag rund 700 000 Menschen beschäftigt und damit zu den größten privaten Arbeitgebern weltweit gehört. Im Laufe eines Jahres vermitteln über 30 000 Adecco-Angestellte in 6500 Filialen weltweit über vier Millionen Menschen in Arbeit. Doch das Image der Personalverleiher leidet immer noch darunter, dass sie, einst von Gewerkschaften heftig bekämpft, als Ausbeuter ohnehin schon unterprivilegierter Arbeitnehmer galten. Das 1996 aus dem Zusammenschluss der Schweizer Adia Interim und der französischen Ecco entstandene Unternehmen hatte selbst jahrelang mit dieser Betrachtungsweise zu kämpfen.

Der Deutsche Dieter Scheiff (54) steht seit August an der Spitze. Er war zuvor Chef der Deutschen Industrie Service (DIS), die im Frühsommer von Adecco übernommen wurde. Und mit diesem Spezial- Vermittler für Fachkräfte soll nun auch der Wandel vollzogen werden. "Wir können einen Beitrag leisten zu mehr Flexibilität für Unternehmen und zur Sicherheit für Arbeitnehmer. Männer und Frauen, die durchgängig bei uns beschäftigt sind, können bei verschiedenen Unternehmen auf unterschiedlichen Projekten eingesetzt werden", umreißt Scheiff das Credo seines Unternehmens.

Weniger Geld als für einen Festangestellten im selben Unternehmen gibt es für einen Adecco-Mitarbeiter mittlerweile kaum noch. Zum einen gibt es Zeitarbeits-Tarifverträge, zum anderen ließen sich Spezialisten so kaum gewinnen. Wohin Adecco Zeitarbeiter etwa in Deutschland vermittelt, sagt das Unternehmen zwar nicht. Experten gehen aber davon aus, dass kein größeres Unternehmen im In- oder Ausland auf sie verzichten kann. Und dass etwa Firmen wie Siemens, DaimlerChrysler oder Peugeot schon einen erheblichen Teil vor allem ihrer Fachkräfte über Zeitarbeitsfirmen rekrutieren, ist in der Branche kein Geheimnis.

Gerade in Deutschland ist Zeitarbeit dennoch noch keine Arbeitsform, die auf breite Akzeptanz stößt. In Großbritannien etwa sind fünf Prozent aller Beschäftigen bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt. In den Niederlanden sind es ungefähr vier, in Deutschland gerade mal ein Prozent. "Wenn die Akzeptanz der Zeitarbeit steigt, ist es auch gut gegen die Arbeitslosigkeit", ist Scheiff überzeugt. Zeitarbeit vereinfache den Einstieg in den Arbeitsmarkt oder den Wiedereinstieg.

In der kommenden Woche wird mit dem "Adecco Institute" in London eine Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Arbeit eingerichtet. Den Vorsitz übernimmt der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD). Ziel ist es, eine Führungsrolle bei der Diskussion von Fragen rund um das Thema Arbeit zu übernehmen. Das gehe von der Erforschung der Auswirkungen der Arbeit auf den Einzelnen über die Entwicklung von Modellen zur Organisation von Arbeit in Unternehmen bis zu Fragen der Verteilung von Arbeit in der Gesellschaft, sagt Scheiff.

www.adecco.de

05. Oktober 2006

Adecco (Nachrichten/Aktienkurs) gründet weltweites Forschungsinstitut; Wolfgang Clement übernimmt Vorsitz des "Adecco Institute"

Adecco Institute" soll führende Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Arbeit werden - von Arbeitsmarktfragen über Rolle der Arbeit für den Einzelnen bis zur Zukunft der Arbeit
Die Adecco Gruppe, Weltmarktführer bei Personaldienst-leistungen, kündigte heute die Gründung des "Adecco Institute" an. Ziel ist es, eine Führungsrolle bei der Diskussion von Fragen rund um das Thema Arbeit zu übernehmen, von der Erforschung der Auswirkungen der Arbeit auf den Einzelnen über die Entwicklung von Modellen zur Organsation von Arbeit in Unternehmen bis zu Fragen der Verteilung von Arbeit in der Gesellschaft.

Mittels Primär- und Sekundärforschung sowie durch Konferenzen und Diskussionsforen wird das Adecco Institute zukunftsgerichtete Vorschläge und Lösungen erarbeiten, die Unternehmen und Volkswirtschaften helfen sollen, die Beschäftigung zu erhöhen und Arbeitsmarktfähigkeit, Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.

Vorsitzender des Instituts mit Sitz in London wird Wolfgang Clement, ehemaliger deutscher Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit (2002-2005).

Wolfgang Clement kommentierte: "Nach etlichen Jahren in der aktiven Politik, in denen ich mich vor allem um Wirtschafts- und Arbeitsmarktfragen kümmerte, freue ich mich, am Aufbau einer Institution mitwirken zu können, die einen wesentlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung Europas leisten möchte. Mit dem Adecco Institute werden wir in der Lage sein, eine moderne Perspektive für die europäischen Arbeitsmärkte zu entwickeln und praxistaugliche Vorschläge für Unternehmen und politisches Handeln zu machen".

"Die Globalisierung hat die Art, wie Menschen arbeiten, verändert. Die Folge ist, dass unsere Kunden vor Herausforderungen stehen, für die traditionelle Institutionen keine Lösungen finden. Adecco ist mit seinen täglichen Kontakten zu tausenden von Unternehmen und Menschen in allen wichtigen Arbeitsmärkten der Welt in der einzigartigen Lage, eine Plattform bereitzustellen, auf der Lösungsvorschläge für diese neuen Herausforderungen erarbeitet werden", fügte Dieter Scheiff, CEO der Adecco Gruppe, hinzu.

Das Institut und seine Forschungsprojekte werden vollständig von Adecco finanziert und Teil des Unternehmens sein. Die Forschungsergebnisse, Weissbücher und Veröffentlichungen werden allen Interessenten zur Verfügung gestellt.

Peter Siderman wurde zum leitenden Direktor des Adecco Institute ernannt. Siderman leitete den Arbeitsbereich Forschung bei McKinsey in Nordamerika und übte zuvor verschiedene Tätigkeiten in Beratung und Forschung in Europa und Lateinamerika aus.

Die erste Erhebung des Adecco Institute, die sich mit den Auswirkungen des demographischen Wandels auf Unternehmen in Europa befasst, wird am 24. Oktober 2006 anlässlich des offiziellen Starts des Adecco Institute veröffentlicht. Zu diesem Anlass wird Wolfgang Clement auch die zukünftige Rolle und den Auftrag des Instituts näher erläutern. Diese Veranstaltung findet im Rahmen des World Business Forum in Frankfurt statt.

Die Pressekonferenz zum Start des Adecco Institute wird am 24. Oktober um 09h45 MEZ in der Alten Oper, Frankfurt, stattfinden. Sie wird per Video-Webcast auf Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch und Französisch übertragen. Den Link zum Webcast finden Sie unter http://webcast.adecco.com.

Über Adecco Die Adecco Gruppe mit Sitz in der Schweiz ist Weltmarktführer bei Personaldienstleistungen mit einem Umsatz von 18,3 Milliarden Euro im Jahre 2005. Das Adecco-Netzwerk aus 33.000 Mitarbeitern und 6.600 Büros in mehr als 70 Ländern verbindet Tag für Tag mehr als 700.000 Partner mit Geschäftskunden; Adecco gehört damit zu den grössten Arbeitgebern der Welt.

Ansprechpartner: Adecco Corporate Press Office Press.office@adecco.com oder Tel. +41 (0) 44 878 8832


29. September 2006

Adecco will mehr Wachstum

Der weltweit grösste Personalvermittler, Adecco, hat heute seine Wachstumsziele bekräftigt. Der Konzern will den Umsatz künftig um mindestens sieben bis neun Prozent pro Jahr steigern.

Die Gewinnmarge im operativen Geschäft soll 2009 über fünf Prozent liegen, so teilte die Firma heute im Vorfeld einer zweitägigen Strategietagung im spanischen Valencia mit. Die positiven Zukunftsaussichten begründete Adecco vor allem mit der Konzentration auf lukrativere Geschäftsfelder.

Die weltweite Nachfrage nach flexiblen und gut ausgebildeten Arbeitskräften steige, so Scheiff weiter. Adecco wolle sich deshalb nicht nur auf die Rekrutierung, sondern auch auf die Aus- und die permanente Weiterbildung von Personal ausrichten.
Ehrgeiziges Ziel für die Rendite
Neben den Wachstumszielen für Gewinn und Umsatz steckt sich Adecco ein weiteres Ziel. Die Rendite auf dem eingesetzten Kapital soll bis 2009 auf mehr als 25 Prozent steigen. Damit solle der Fokus der Gruppe auf die Kombination von Ertragswachstum, Profitabilität und investiertem Kapital besser reflektiert werden.
Erfolgreiches Geschäft im dritten Quartal
Die Geschäfte im dritten Quartal 2006 entwickelten sich positiv, wie Finanzchef Dominik de Daniel zitiert wurde. Der Umsatz stieg in den Monaten Juli und August auf vergleichbarer Basis im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent. Die Wachstumsraten bei der Ertragsentwicklung seien in allen Adecco-Hauptmärkten ähnlich ausgefallen wie im zweiten Quartal.

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Schliesslich gab Adecco bekannt, dass der bisherige Vodafone-Manager Rene Schuster per 1. Oktober zum neuen Adecco-Chef für Britannien und Irland ernannt wurde. Er ersetzt den interimistischen Länderchef Mo Dedat, der seine Tätigkeit als Finanzdirektor des britischen Adecco-Geschäfts wieder aufnimmt.
Positives Echo an der Börse
Analysten nahmen das Update der Adecco-Führung positiv auf. Es verheisse Gutes für die Zukunft, hiess es etwa. Adecco habe offenbar in den Schlüsselmärkten USA und Frankreich nach mehreren schwachen Jahren mindestens teilweise eine Wende geschafft.


Quelle: Tagesanzeiger

26. September 2006

Sicherung von hunderttausenden Arbeitsplätzen in Deutschland durch Transparenz

Der 25 jährige Jungunternehmer Amir A. Pourirani sorgt für Bewegung im Milliardenmarkt IT-Zeitarbeit. Bundesweit wurden laut Lünedonk 8,6 Milliarden Euro in  Personaldienstleistungsagenturen investiert. Schon jetzt geben 60% aller deutschen Unternehmen an, Arbeitsverhältnisse zu flexibilisieren und auf die Leistung von Personal-Dienstleistungs-Firmen zurück zu greifen. Hochqualifizierte Software Entwickler und IT-Berater werden bei Personaldienstleistungsagenturen eingestellt und den jeweiligen Firmen in Form von Arbeitnehmerüberlassungsverträgen zur Verfügung gestellt.

Der Unternehmer Amir A. Pourirani  bietet  mit seinem Unternehmen Heads Services Ltd. den Unternehmen erstmalig die völlige Transparenz von IT-Experten an, die er selber als H.F.R.O.I. (Heads for Return of Investment) Strategie bezeichnet. Er vermittelt hoch qualifizierte Freelancer zum direkten Einstandspreis und schafft dadurch eine Kostenreduzierung von bis zu 60% gegenüber Personaldienstleistungsagenturen und System Integratoren. Das jeweilige Unternehmen kennt dadurch den tatsächlichen Einstandspreis und kann den Spezialisten direkt unter Vertrag nehmen. Diese Ersparnisse im Bereich Fachpersonal schafft und sichert hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland.

Aufgrund der hohen Lohnkosten im Bereich IT und Software Spezialisten, entscheiden sich immer mehr Unternehmen, ihre Entwicklungsabteilungen ins Ausland zu verlagern. Amir A. Pourirani: „ Für den Arbeitsmarkt und für die Arbeitsmarktsicherung für den Standort Deutschland ist es von entscheidender Bedeutung, den Unternehmen Transparenz zu bieten. Warum soll, ausgerechnet auf dem kostenintensiven IT-Markt, noch eine Personaldienstleistungsagentur stehen, der den Firmen einen wesentlich höheren Betrag in Rechnung stellt, als die jeweilige Fachkraft in Wirklichkeit kostet?“

Weitere Infos 
www.heads-services.de



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15. August 2006

Industrie reißt Dienstleister mit in den Boom

Lange kriselte es bei den deutschen Dienstleistern: Weil die Binnennachfrage schwächelte, konnten auch die Service-Unternehmen ihre Absätze kaum steigern. Inzwischen ist die Durststrecke für viele Betriebe vorbei: Der Boom in der Industrie ist auf die Dienstleister übergesprungen.

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01. August 2006

Scheiff löst Jacobs als Konzernleiter bei Adecco ab

Vor seinem Wechsel zu Adecco war der 54-jährige Scheiff beim deutschen Fachkräftevermittler DIS tätig, der inzwischen von Adecco übernommen wurde. Von DIS kommt auch der neue Finanzchef Dominik de Daniel.

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Zeitarbeit boomt dauerhaft

DGB fordert mehr Schutz vor Lohndumping
Erstmals sind mehr als eine halbe Million Menschen laut Verbandsschätzungen bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will mit branchenweit verbindlichen Tarifregeln einem Druck auf das allgemeine Lohnniveau entgegenwirken.

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31. Juli 2006

Erstmals über 500 000 Zeitarbeiter

In Deutschland sind in diesem Sommer erstmals mehr als eine halbe Million Menschen bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt. Das berichtet die „Frankfurter Rundschau“ unter Berufung auf den Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Nach dem Anstieg auf 453 000 im vergangenen Jahr habe die Branche ihren Boom im ersten Halbjahr 2006 weiter fortgesetzt.

 

27. Juli 2006

Human Resources - Zeitarbeit

Für die Wirtschaft gehört die Zeitarbeit zu einer wichtigen Säule der flexiblen Ressourcenplanung.
Dabei werden zunehmend auch hochqualifizierte Aufgaben wie Finanzbuchhaltung, Konstruktions- und Ingenieur-Dienstleistungen an Zeitarbeitsunternehmen übertragen.

26. Juli 2006

Mehrwertsteuererhöhung lässt Zeitarbeit boomen

Die Unsicherheit der Unternehmen über die Konjunktur nach der Mehrwertsteuererhöhung am 1. Januar
2007 beschert den Zeitarbeitern einen zusätzlichen Umsatzschub. Diese Einschätzung äußerten Experten angesichts der Tatsache, dass sich die Zeitarbeitsbranche derzeit zum wichtigsten deutschen Jobmotor entwickelt hat.

24. Juli 2006

Sommerumfrage des Zukunftsvertrags Zeitarbeit / Bürger offen für neue Beschäftigungsformen - Skepsis zur Entwicklung des Arbeitsmarkts

Eine wachsende Zahl von Deutschen ist offen für innovative Beschäftigungskonzepte wie die Zeitarbeit,
jedoch wird die Entwicklung des Arbeitsmarkts unverändert skeptisch gesehen. Dies ergab eine repräsentative Befragung des Marktforschungsunternehmens VALID RESEARCH (Bielefeld), die im Auftrag des Zukunftsvertrags Zeitarbeit durchgeführt wurde, einer Initiative führender Personaldienstleister in Deutschland.

21. Juli 2006

Beeindruckendes Halbjahresergebnis - Personaldienstleister baut Marktposition weiter aus

Die heute veröffentlichten Zahlen des Halbjahresergebnisses sprechen eine deutliche Sprache:
Die Amadeus Fire AG startet durch. Das Ergebnis je Aktie hat sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahrs verdreifacht. Die Unternehmensgruppe erzielte einen konsolidierten Konzernumsatz von 31,1 Millionen Euro verglichen mit 23,5 Millionen im Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung von 32,4 Prozent.

18. Juli 2006

iGZ-Geschäftsführer: Kleine Unternehmen verschlafen Zeitarbeit

Studie: Zeitarbeit boomt in Betrieben ab 50 Mitarbeitern
Der Bundesgeschäftsführer des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Werner Stolz, sagte: "Gerade für kleinere Betriebe halten die Flexibilitätslösungen der Zeitarbeit viele Vorteile bereit."

Stolz bezog sich dabei auf eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB).

Demnach werden Zeitarbeitnehmer in 33 Prozent aller Betriebe mit mehr als 250 Mitarbeitern eingesetzt.

Bei den Betrieben bis zehn Mitarbeiter greifen laut Studie nur ein Prozent auf Zeitarbeit zurück.

05. Juli 2006

Neues Portal für Zeitarbeit

Unter der Adresse http://zeitarbeit.stellenanzeigen.de ist eine neue
Online-Stellenbörse für die Zeitarbeitsbranche ans Netz gegangen.
Die Plattform bringt Bewerber auf der Suche nach einer Zeitarbeitsstelle
und Unternehmen, die gezielt nach Zeitarbeitskräften suchen, zusammen. Das neue Portal, das von der Online-Stellenbörse stellenanzeigen.de betrieben wird, ist speziell auf die Bedürfnisse
des Zeitarbeitsmarkts zugeschnitten und deckt alle Tätigkeitsfelder und Branchen ab, in denen Zeitarbeitsjobs angeboten werden. Das Spektrum der dort veröffentlichten Stellenanzeigen reicht von
Kellnern und Lageristen über Bankkaufleute und Marketingassistenten bis hin zu IT-Entwicklern, Ingenieuren und Interimsmanagern.

29. Juni 2006

Mindestlohn-Tarifvertrag Zeitarbeit

Der Bundesverband Zeitarbeit und Personal-Dienstleistungen (BZA) und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ)
haben sich am 30. Mai 2006 mit der DGB-Tarifgemeinschaft auf einen Mindestlohn-Tarifvertrag geeinigt.

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