14 entries categorized "Wissenschaft"

17. Oktober 2008

Bildschirmarbeit belastet die Augen extrem

Die meisten Tätigkeiten im Büro werden heute am PC erledigt. Der starre Blick auf den Bildschirm belastet allerdings die Augen. Nach einem langen Arbeitstag sind sie strapaziert und müde. Diese Beschwerden sind unangenehm und wirken sich auch negativ auf das Allgemeinbefinden aus. Eine aktuelle, repräsentative Bevölkerungsbefragung von der GfK zeigt, dass ca. 31 Prozent der berufstätigen Deutschen regelmäßig unter müden Augen leiden.

Ohne PC ist der Arbeitsalltag heute nicht mehr denkbar. Er ist ein unverzichtbarer Bestandteil der heutigen Arbeitswelt, aber für die Augen ein hartes Gegenüber. Beim ständigen, konzentrierten Blick auf den Bildschirm sinkt die Blinzelrate von gewöhnlich 22 auf nur noch sieben Lidschläge pro Minute. Der Tränenfilm verdunstet und reißt auf, weil er nicht mehr häufig genug erneuert wird. Die Folge sind Müde  Augen. Fast 70 Prozent der arbeitenden Bevölkerung verwenden den Bildschirm täglich, ein Viertel davon sogar mehr als vier Stunden. Kein Wunder, dass fast jeder Dritte unter müden Augen leidet. 22 Prozent aller berufstätigen Deutschen können die Beschwerden eindeutig auf eine Überarbeitung zurückführen. Die Problematik ist nicht zu unterschätzen, da sie sich die Symptome oft negativ auf das Allgemeinbefinden auswirken und sogar in der Freizeit bemerkbar machen: Viele sind nach Feierabend erschöpft und können Müde Augen als Auslöser hierfür identifizieren (18 Prozent).

    Bei Müden Augen handelt es sich in den meisten Fällen nicht um eine vorübergehende Erscheinung. Die meisten Betroffenen leiden regelmäßig darunter: Bei der Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung (83 Prozent) treten die Beschwerden häufiger als einmal im Monat, bei einem Viertel sogar mehrmals pro Woche auf. Müde Augen sind eine unterschätzte Volkskrankheit. Obwohl ein Großteil der Deutschen regelmäßig daran leidet, behandelt erst ein Bruchteil davon die Beschwerden angemessen: Während jeder zweite Deutsche mit trockenen Augen bereits befeuchtende Tropfen verwendet, bekämpft erst jeder Fünfte Betroffene seine müden und überarbeiteten Augen mit einem entsprechenden Präparat. Dabei würden 32 Prozent aller Berufstätigen spezielle Augentropfen verwenden, die sich für die Arbeit am Bildschirm eignen, wenn sie mehr Informationen darüber hätten.

Gerade Kontaktlinsenträger,  leiden im Büro unter trockenen Augen. Hier hilft oftmals eine Augen-OP, die das Leiden mindert.

20. November 2006

Karriere: Informationen über Bewerber aus dem Internet beeinflussen zunehmend die Jobsuche

Personalberater-Befragung: Nicht immer sind die Einträge in Karrierenetzwerken oder Blogs für die Karriere förderlichInformationen aus dem Internet, die über Bewerber recherchiert werden können, können bei Stellenbesetzungen zur Jobfalle werden. Eine gemeinsame Befragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. und des Magazins Wirtschaftswoche, an der sich über 300 Entscheidungsträger aus  Personalberatungsgesellschaften beteiligt haben, kam jetzt zu dem Ergebnis: 28 Prozent der Personalexperten nutzen bereits heute das Internet, um an Informationen zur fachlichen und persönlichen Eignung oder zu Referenzen und Freizeitaktivitäten von Kandidaten zu gelangen. Im schlimmsten Fall mit negativen Auswirkungen auf die Jobsuche: 26 Prozent der Personalberater äußerten, dass sie Kandidaten bislang schon – wenn auch selten – nach den Internet-Suchergebnissen im weiteren Auswahlprozess nicht mehr berücksichtigt hätten. Knapp jeder zehnte gab an, dass die Häufigkeit zunehme.

BDU-Vize-Präsident und Personalberater Dr. Joachim Staude warnt allerdings davor, sich im Auswahlprozess ausschließlich oder zu stark auf die Ergebnisse einer Internetüberprüfung zu stützen. Dies führe dazu, Jobsuchende voreilig zu beurteilen. „Der Internetabgleich von Kandidatenprofilen kann lediglich ein Mosaikstein in der Gesamtbeurteilung sein. Ohne Auswahlgespräch oder direkte Referenzüberprüfung bei früheren Vorgesetzten oder Kollegen bleibt die Aussagekraft der Internetrecherche zu vage“, so Staude. Zudem seien viele Datenquellen nicht seriös.

Da im Internet auffindbare Informationen aber nun einmal bei Stellenbesetzungen eine Rolle spielten, rät der BDU-Vizepräsident den Kandidaten zum gut überlegten Umgang mit ihren persönlichen Daten. Knapp 70 Prozent der befragten Personalprofis hatten in der Befragung angegeben, dass sie das weltweite Datennetz in den vergangenen Jahren häufiger zur Überprüfung eingesetzt haben. Staude: „Jeder sollte sich insbesondere gut überlegen, ob persönliche Ansichten oder alle Informationen zur Person immer ins Netz gehören.“

Hintergrund: Die Befragung wurde vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. mit dem Magazin Wirtschaftswoche im Oktober durchgeführt. Über 300 Führungskräfte aus Personalberatungsfirmen beteiligten sich an der Expertenbefragung. Die Ergebnisse sind auch Grundlage eines Schwerpunktthemas in der heutigen Ausgabe der Wirtschaftswoche.

Bonn, 20. November 2006

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.
Klaus Reiners (Pressesprecher) 
Zitelmannstraße 22, 53113 Bonn und Kronprinzendamm 1, 10711 Berlin
Tel.: 0228/9161-20
eMail: rei@bdu.de

Weihnachtsgeschenke

08. August 2006

Arbeitskosten Fast 28 Euro pro Stunde

Die westdeutschen Industrieunternehmen mussten im Jahr 2005 für jede Arbeiterstunde 27,87 Euro aufwenden. Nur in Norwegen (29,45 Euro) und Dänemark (28,33 Euro) waren die industriellen Arbeitskosten noch höher.


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01. August 2006

Reinholz: Bis 2013 rund 130 000 neue Arbeitskräfte in Thüringen benötigt

Freistaat fördert berufliche Aus- und Weiterbildung mit rund 43 Mio. €
Anlässlich des Schuljahresendes hat Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz an die Unternehmen im Freistaat appelliert, verstärkt Lehrstellen anzubieten. „Der Fachkräftebedarf von morgen kann nur dadurch gedeckt werden, dass heute mit Volldampf ausgebildet wird“, sagte Reinholz. Er verwies auf die aktuelle Fachkräftestudie, derzufolge in Thüringen bis zum Jahr 2013 zwischen 110 000 und 130 000 neue Fachkräfte gebraucht werden.

Die größte Nachfrage – mit einem Bedarf von jeweils mehr als 7 000 Stellen – ergibt sich dabei in den Ingenieur-, Metall- und Technikerberufen, Büroberufen, Gesundheitsdienstleistungen, Handelsberufen, Reinigungs- und Entsorgungsberufen sowie sozialpflegerischen Berufen. Auf diese Tätigkeiten entfällt die Hälfte des gesamten Neubedarfs an Fachkräften. Fast 90% des Neubedarfs entstehen, weil Stellen älterer Beschäftigter, die aus dem Erwerbsleben ausscheiden, neu besetzt werden müssen. Rund 10% der Nachfrage ergeben sich aus dem Beschäftigungszuwachs vor allem im verarbeitenden Gewerbe.

Reinholz machte deutlich, dass sich im Vorhersagezeitraum der Fachkräftestudie bis 2013 kein generelles Defizit an Fachkräften in Thüringen ergibt. So steht zur Deckung der Gesamtnachfrage in Thüringen ein großes Reservoir an Absolventen der beruflichen Ausbildung oder eines Studiums, an Berufspendlern und Arbeitslosen zur Verfügung, das quantitativ über dem prognostizierten Einstellungsbedarf der Unternehmen liegt.

Dennoch können sich in Teilbereichen des Arbeitsmarktes Fachkräftedefizite entwickeln. Das betrifft insbesondere die Ingenieur- und Technikerberufe sowie verschiedene qualifizierte Facharbeiterberufe. Problematisch seien in diesem Zusammenhang auch die weiterhin drastisch sinkenden Schülerzahlen. Nach Schätzungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) wird die Zahl der Schulabgänger in Thüringen von knapp 32 500 in diesem Jahr auf weniger als 17 000 im Jahr 2013 sinken. „Darauf müssen sich die Unternehmen durch Ausbildung, Personalplanung und eine angemessene Lohnpolitik frühzeitig einstellen“, forderte der Minister.

„Es besteht die Gefahr, dass Angebot und Nachfrage nach Fachkräften weiter auseinanderdriften“, so Reinholz. So werde in einigen Bereichen – z.B. den Bauberufen – derzeit noch über den zu erwartenden Bedarf hinaus ausgebildet, während in einigen Dienstleistungsberufen zu wenig qualifiziertes Personal zur Verfügung steht. „Die wichtigste Aufgabe von Politik und Wirtschaft muss es daher sein, durch geeignete Aus- und Weiterbildungsangebote und eine bessere Berufswahlvorbereitung die Lücke zwischen Fachkräfteangebot und -nachfrage zu schließen“, so der Wirtschaftsminister.

Dazu leistet im Rahmen des Thüringer Ausbildungspakts auch die Thüringer Landesregierung einen erheblichen Beitrag – von der Förderung von Ausbildungsplätzen und Qualifizierungsmaßnahmen über die Unterstützung einer möglichst frühzeitigen Berufswahlvorbereitung in den Schulen und die Informationskampagne „thueringenperspektiv.de“ bis hin zur Förderung sogenannter Qualifizierungsberater, die die Unternehmen in Fragen der beruflichen Aus- und Weiterbildung beraten. Insgesamt gibt der Freistaat in diesem Jahr rund 43 Mio. € für diesen Zweck aus.

Die Studie „Entwicklung des Fachkräftebedarfs in Thüringen 2006“ ist eine Fortschreibung der erstmals im Jahr 2002 aufgelegten Fachkräftestudie und beschreibt die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung des Arbeits- und Fachkräftebedarfs in den einzelnen Berufsgruppen und in den vier Thüringer Planungsregionen. Derzeit liegen erste Ergebnisse der Studie vor, die am 13. September 2006 veröffentlicht wird.

Quelle:http://www.thueringen.de

31. Juli 2006

Bundesagentur für Arbeit BA plant dritten Arbeitsmarkt

Menschen, die noch nie oder nur wenig gearbeitet haben, könnten in Privathaushalten helfen, schlägt BA-Vorstand Alt vor. Fördermaßnahmen sollen drastisch reduziert werden.
Berlin - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will die Zahl der Fördermaßnahmen für den Arbeitsmarkt reduzieren. Derzeit gebe es 70 bis 80 arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, deren Nutzen höchst unterschiedlich sei, sagte BA-Vorstand Heinrich Alt der „Berliner Zeitung“.

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Web 2.0 erreicht den Arbeitsmarkt

Soziale Netzwerke ersetzen bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz die klassischen Stellenausschreibungen. Bewerber müssen künftig an ihrem Image im Internet arbeiten.

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18. Juli 2006

Globalisierung ändert Lebensläufe

Berufseinsteiger, Frauen nach der Babypause und Männer kurz vor der Rente
sind die Verlierer der Globalisierung. Das stellten 50 Forscher in einer Studie fest, für die sie Tausende Beschäftigte in Europa und Nordamerika befragten.

In Krisenzeiten werden Netzwerke wichtiger

Für manche ist "Networking" die ideale Tritthilfe auf der Karriereleiter, andere schimpfen über Seilschaften und Vitamin B. Im Interview erklärt der Bielefelder Soziologe Martin Diewald, 48, wie man Kontaktnetze knüpft, wann sie nützen und wo ihre Grenzen sind.

29. Juni 2006

Elektronik hilft bei Personalmanagement

Unternehmen setzten vor Jahren verstärkt auf Electronic Human Resource Management. Wissenschaftler zeigen nun, dass sich das nicht in jedem Fall als Nonplusultra erwiesen hat.
Unter Electronic Human Resource Management (E-HRM) versteht man die Unterstützung von Personalarbeit durch Informations- und Kommunikationstechnologie. Zu den besten Zeiten der New Economy galt es unter dem Slogan "E-Business" als modern und wegweisend, alles zu "elektronisieren", Personalprozesse sollten damit beschleunigt und verbessert sowie die Kosten gesenkt werden. Untersuchungen zeigen heute, dass internationale Unternehmen wie Cisco, Boeing oder Motorola ihre Personalkosten pro Mitarbeiter bis zu 20 Prozent drücken konnten.

20. Juni 2006

HR-Outsourcing: Die Personalstrategie als Kulturfrage

Die Diskussion über Sinn und Grenzen von externer Erledigung von Human Resources Management
mündete bald auch in ein Gespräch über das Selbstverständnis des modernen Personalmanagers.Personalarbeit im Unternehmen ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor", "Strategie lässt sich nicht outsourcen", es geht auch um "Employer Branding", um sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen.

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